Rückblick 2016

 

Jahresabschlusswanderung ging am 30. Dezember auf den Wasserberg

Seit über zehn Jahren ist die letzte Wandertour zwischen den Jahren zum Wasserberghaus ein fester Bestandteil im Wanderplan. Jedoch bereits seit Anfang der 1970er Jahre traf sich eine Gruppe des Albvereins und wanderte jedes Jahr bei Wind und Wetter auf eigene Faust zwischen Weihnachten und Silvester auf den 700 Meter hoch liegenden Berg. Damals war es noch ein Geheimtipp unter den Mitgliedern, heute können alle Wanderfreunde teilnehmen. Einige Wanderer laufen seit über 40 Jahren mit.

Treffpunkt war um 8:30 Uhr bei der Volksbank in Jebenhausen. Die Route führte über Heiningen bis zum Ortsende von Eschenbach noch in nebelverhangenem Himmel. Pünktlich zur Vesperpause kam Dorothee Ries und brachte den Albvereinlern Leberkäsewecken und sorgte bei den noch kühlen Temperaturen am Vormittag für die innere Aufwärmung. Herzlichen Dank Dorothee!

2016abschlusswdg-1

2016abschlusswdg-2

Frisch gestärkt ging es das Steilstück durch den Wald hoch zum Fuchseckhof. Jedoch hielten sich die Wandersleute nicht lange auf, denn bis zur Mittagspause wollte die Gruppe das 700 Meter hoch liegende Wasserberghaus mit einem nochmaligen steilen Anstieg über den Gairenhof erreichen. Von dieser Höhe hatte man durch die blätterlose Winterzeit einen wunderbaren Blick ins Voralbgebiet und wurde somit für die Mühen des Aufstiegs belohnt.

2016abschlusswdg-3

Nach der Mittagspause ging die Tour manchmal steil abwärts in Richtung Grünenberg. Nach einem kurzen Stopp im Gasthof „Grünenberg“ führte der Weiterweg talabwärts nach Süßen. Auf der Strecke hatte man herrliche Aussichtspunkte Richtung Göppingen, auf die drei Kaiserberge und die umliegenden Erhebungen. Am Nachmittag wurden die Wanderer mit wärmenden Sonnenstrahlen verwöhnt und so konnte man dieses Jahr eine traumhafte Jahresabschlusswanderung genießen. Mit der Bahn ging es nach Göppingen.

2016abschlusswdg-4

Von dort wollten es die 15 Jebenhäuser Albvereins-Wanderer und die zwei Kinder Sophia und Sebastian wissen, ob die Kondition für die Reststrecke nach Jebenhausen noch reicht. Geschafft – zirka 25 Kilometer bei etwa fünfeinhalb Stunden Wanderzeit hinter uns! Dafür schmeckte das Abendessen umso besser in der „Pizzeria Waldecksee“, wo die Gruppe von den Nichtwanderern bereits erwartet wurde und das Wanderjahr 2016 gemütlich bei interessanten Gesprächen ausklingen ließ.

Bericht und Fotos: Monika Lechner

_____________________________________________________________________

Herbstwanderung am Sonntag, 6. November, mit drei Aussichtspunkten

 Die angebotene Herbstwanderung am vergangenen Sonntag nutzten 20 Albvereinler, um die schöne Gegend oberhalb von Geislingen zu erkunden. In Fahrgemeinschaften fuhr die Gruppe um 13 Uhr zum Wanderparkplatz am Ende der Türkheimer Steige. Hier starteten die Wandersleute mit den Wanderführern Elke und Werner Schlein über teilweise geteerte Wege und Wiesenwege auf die 665 Meter hoch gelegene Schildwacht. Auf der Anhöhe ließ die Südmährer Landsmannschaft im Jahre 1950 das 24 Meter hohe Ostlandkreuz errichten, zum Gedenken an die Toten und Vertriebenen des Zweiten Weltkrieges.

2016herbstwanderung1

Von hier oben hatte man eine herrliche Aussicht auf die Fünftälerstadt Geislingen, die gegenüberliegende Burg Helfenstein, den Ödenturm und die Stöttener Alb. Von der Schildwacht sieht man vier der fünf Täler und zwar das untere Filstal, das Längental, das Eybtal und das Rohrachtal. Der Weiterweg führte durch den buntgefärbten typischen Buchenmischwald am Albtrauf entlang, bis die Gruppe den Geiselstein erreichte. Von dem mächtigen Felsvorsprung hatte man wieder einen grandiosen Blick auf die Oberstadt von Geislingen, ins Tal der Rohrach und auf die Geislinger Steige.

2016herbstwanderung2

Auf der weiteren Wegstrecke kamen die Jebenhäuser Wanderer an den Tiroler Fels, ebenfalls ein riesiger Felsbrocken mit weiten Ausblicken in die schöne Landschaft. Auf den gesamten Pfaden mit steilen Abhängen durch den Wald lag sehr viel Laub auf dem manchmal felsigen Untergrund und so war ein ständiges Rascheln unser Begleiter. Auf der Albhochfläche ging es Richtung Wittlingen und weiter auf asphaltierten Wegen über eine kahle Wiesenlandschaft. Über den Hungerberg (704 Meter) erreichte die Gruppe nach zweieinhalb Stunden Gehzeit den Ausgangspunkt.

2016herbstwanderung3

Mit dem Wetter hatten die Wanderfreunde am ersten Novembersonntag Glück, zumal es am Vormittag noch regnete. Bei dem wolkenverhangenen Himmel während der Tour nieselte es nur ab und zu, jedoch bei kühlen sieben Grad. Die Wanderer fuhren zurück nach Jebenhausen und kehrten zum Abschluss in der „Pizzeria Waldecksee“ ein und ließen sich mit italienischem Essen verwöhnen.

Bericht und Fotos: Monika Lechner

______________________________________________________________________    

Albverein ehrte treue Mitglieder beim Familienabend am 15. Oktober

 Der diesjährige Familienabend ist am vergangenen Samstag im herbstlich geschmückten Gemeindesaal der evangelischen Jakob-Andreä-Kirche in Jebenhausen gefeiert worden, der fest im Oktober im Veranstaltungskalender etabliert ist.

Ab 18:30 Uhr füllte sich der Saal. Der Vorsitzende Werner Schlein begrüßte die anwesenden Mitglieder und Wanderfreunde, die Jubilare, Frau Wallentin als Vertreterin der Evangelischen Kirchengemeinde, Pfarrer Sven Jast von der Katholischen Kirchengemeinde und die Musikanten vom „Tintenbach-Trio“. Nach den Programmhinweisen und einem deftigen „Schwäbischen Vesperteller“ standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt. Für 60-jährige Treue zum Schwäbischen Albverein wurden Eugen Braun und Heinz Raff geehrt. Für 40 Jahre Mitgliedschaft Werner Schlein, der bereits seit 1980 die Ämter als Beisitzer, Wegwart, zweiter stellvertretender Vorsitzender inne hatte und seit 1996 als erster Vorstand agiert. Bei der Theatergruppe „d´Schmarra-Raatscher“ ist er seit 1978 aktiver Spieler. Auf 25 Jahre Vereinszugehörigkeit kann Albrecht Böhringer zurückblicken. Die Jubilare konnten neben Ehrennadel und Urkunde auch ein Präsent in Empfang nehmen.

2016Familienabend1

2016Familienabend2

Das „Tintenbach-Trio“ spielte flotte Musik und lud zum Mitsingen ein. Mit ihrer Unterstützung wurde das gemeinsame Lied „Auf du junger Wandersmann“ gesungen und sorgte für eine gute Stimmung bis zum Ende der Veranstaltung.

2016Familienabend3

Durch das anschließende vielseitige Programm genossen die Anwesenden einen abwechslungsreichen Abend. Von der Theatergruppe „d´Schmarra-Raatscher“ führten Barbara Maier, Rainer Volland und Udo Leyrer einen lustigen Sketch auf. Bei einem Wortspiel erfuhr das Publikum viele „Neuigkeiten“, vorgestellt von Ingrid Dauner und Inge Volland. Wie in den letzten Jahren trat Frau Koller, Udo Leyrer und Albert Mühleck mit Akkordeon und Gesang auf und trugen ebenfalls zum stimmungsvollen Abend bei. Alle Gruppen und Darsteller erhielten lang anhaltenden Applaus von den Besuchern.

2016Familienabend4

2016Familienabend5

2016Familienabend6

Mit Ende des offiziellen Teils bedankte sich der Vorstand bei den Mitgliedern und Gästen für ihr Kommen. Ein herzliches Dankeschön ging an die Ausschussmitglieder, Wanderführern, den Helfern an den Theateraufführungen, beim Hock und am heutigen Familienabend. Im Anschluss hatten die Besucher noch viel Gelegenheit zu interessanten Gesprächen.

Bericht und Fotos: Monika Lechner

_________________________________________________________________________________________

Tageswanderung auf dem Schurwald

 Zwei junge Wanderführer – Sebastian und  Sophia mit ihren Eltern, Simone und Matthias Csulits – luden am So. 02. Okt. 2016 zu einer Wanderung auf dem Schurwald ein.

Um 10.00 Uhr trafen sich dann die zwei Kinder und fünfzehn Erwachsene an der Volksbank in Jebenhausen. Mit eigenem Pkw fuhr man dann über Diegelsberg zum Parkplatz Manolzweiler. Von hier ging es bergab vorbei an steilen Viehweiden in den herbstlichen Mischwald. Noch steiler abwärts auf einem ausgewaschenen Wanderweg erreichte die Wandergruppe den Nonnenbergweg.

Diesem folgend wanderten wir, vorbei an der Ortschaft Baach in Richtung der Schnaiter Weinberge. Bald erreichten wir die erste Skulptur – den „ Wegweisende Finger“  –  der den Beginn des Skulpturenweges ankündigt  .                                    Der  Schnaiter  Wengeter und Hobby-Künstler Ludwig Heeß hat das Winzerleben vergangener Zeiten in Sandstein gemeißelt. Mit Liebe zum Detail sind die Skulpturen lebender Ausdruck der Arbeit im Wengert.

2016schurwald3

Auf dem 3,1 Km langen Rundweg, der mit einem Höhenunterschied von rund 80 Metern durch die Weinberge hoch über dem Schweizerbachtal führt, gewinnen die Besucher neue Einblicke in die Jahrhunderte alte Kulturlandschaft. Gleichzeitig informieren Tafeln über die Vielfalt der hier angebauten Rebsorten. Jetzt wurde es Zeit für die Mittagsrast. Diese verbrachten wir zwischen herrlichen weißen und roten Trauben. Die Rast wurde begleitet vom Rätschenlärm eines Weinbauern der damit seine Trauben vor den beerenklauenden Vögeln beschützte. Wir wanderten weiter und nach wenigen Metern wurden wir von unseren Wanderführern überrascht. Sie luden uns zu einer Weinprobe ein. Ein Rosewein vom Weingut Kuhnle benetzte unsere Kehlen.

2016schurwald2

Jetzt mussten wir einige Höhenmeter des Skulpturenweges erklimmen. In Stein gehauene Winzer und Winzerinnen, Äpfel, Birnen, Weinbottiche, Fässer und alle Arten von Tieren säumten den Weg. Nun verließen wir die Weinberge und tauchten wieder in den leuchtenden Wald ein. Durch den sogenannten Ziegelhau wanderten wir vorbei an dem Gedenkstein des Oberforstrates Dr. Hammer. Bald kamen wir an eine weitere Sehenswürdigkeit. In einem kleinen steilen Bergbach waren aus Naturmatterial geschnitzte und zusammen gebastelte Wasserräder und  Wasserrinnen angebracht.

2016schurwald1

Nach der Besichtigung ging es auf dem Forstweg weiter – und nochmals steil bergauf. Alsbald konnten wir das Ortsschild von Manolzweiler und somit unseren Ausgangspunkt – unserer Wanderrung erkennen und erreichen. Zur Abendeinkehr fuhren wir nach Schnait in die Gaststätte „ Zum Anker“ . Einen tollen Wandertag durften wir mit unseren Wanderführern verbringen und sagen ihnen nochmal „Herzlichen Dank“ für diesen Tag auf dem Schurwald.

Text : H. Schanbacher – Bild : R. Schanbacher

 

 

_____________________________________________________________________________________

Albverein wanderte am ersten Septembersonntag auf den Mössinger Dreifürstenstein

 Von Mössingen am Fuße der mittleren Alb, eingebettet in eine reizvolle Landschaft im Steinlachtal, wanderten elf wanderbegeisterte Albvereinsmitglieder und Gäste bei bestem Wanderwetter vom Wanderparkplatz „Olgahöhe“ auf dem Premiumwanderweg Dreifürstensteig auf den Aussichtspunkt Dreifürstenstein.

 Bereits beim Start der Tour hatte man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt Mössingen und den Landkreis Tübingen sowie auf einen Ausschnitt des Albtraufs. Auf einem Graspfad ging es durch ein Naturschutzgebiet und über Streuobstwiesen hinab ins Buchbachtal. Auf unterschiedlichen Wegen – mal breite Forstwege, mal schmale Pfade – ging es in Serpentinen durch ein Waldschutzgebiet bergauf zum 854 Meter hoch gelegenen Dreifürstenstein. Der steile Aufstieg wurde mit einer einmaligen Aussicht zur Burg Hohenzollern und über das Albvorland belohnt. Über den Berg und seinen Namen konnte man sich anhand von Schautafeln sachkundig machen. Zahlreiche Bänke, eine Schutzhütte mit Grillstelle luden zur Mittagsrast ein.

 2016Dreifürstensteig1

Nach der Stärkung und dem Genuss der atemberaubenden Landschaft führte der Weiterweg unmittelbar am Trauf entlang, direkt oberhalb des Bergrutschs „Hirschkopf“. Nach dem Abstieg gingen die Wanderer an den Rand des Bergrutschs. Bei der Rutschung bot sich bei einer Infotafel eine eindrucksvolle Ansicht über das unter Naturschutz stehende Gelände. Der Mössinger Bergrutsch vom April 1983 gilt als Jahrhundertereignis und ist ein imposantes Lehrbeispiel für die Rückverlagerung der Schwäbischen Alb.

 

Auf dem Rückweg luden an einem schönen Plätzchen mit Blick auf Talheim und auf den Albtrauf Sitzbänke und eine Liegeschaukel zur Entspannung ein. Auf den Wiesen sah man wunderschöne Silberdisteln und auch schon der Herbst zeigt sich von seiner schönen Seite mit den vielen lilafarbigen Herbstzeitlosen.

 2016Dreifürstensteig2

Vorbei am Rastplatz „Unter Andeck“ und dem Wanderparkplatz „Farrenberg“ verlief die Route über den Panoramaweg mit herrlichen Ausblicken ins Steinlach- und Neckartal inmitten von ausgedehnten Streuobstwiesen. Die letzte Etappe führte durch das Naturschutzgebiet „Olgahöhe“ zurück zum Ausgangspunkt. Die Albvereinler mit den Wanderführern Monika und Anton Lechner bewältigten eine Strecke von 14 Kilometern bei einer reinen Wanderzeit von etwa viereinhalb Stunden und einen Auf- und Abstieg von 568 Höhenmetern.

 2016Dreifürstensteig3

Auf der Rückfahrt kehrten die Wandersleute im Landgasthof „Linde“ in Reudern ein und ließen den Wandertag in geselliger Runde ausklingen, bevor sie den restlichen Heimweg antraten.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner

___________________________________________________________________________________________

Albverein hatte beim Hock am 28. August mit dem Wetter Glück

Bei sommerlichen Temperaturen und viel Sonnenschein fanden sich ab 11 Uhr zahlreiche Gäste zum Frühschoppen und später zum Mittagessen im Schulhof der Blumhardt-Schule ein. In den aufgestellten Zelten sowie an den Sitzgarnituren im Freien ließen sich die Besucher nieder und genossen das schmackhafte Mittagessen.

2016Hock2

21016Hock3

Besonders bei Schweinebauch mit Sauerkraut lief das Geschäft bestens. Auch Gegrilltes und Pommes frites sowie Käse- und Heringswecken waren sehr begehrt. Aufgrund der Essensangebote blieb bei den Besuchern die Küche am Sonntag kalt. Für ein großes Angebot von rund 25 Torten und Kuchen sorgten fleißige Kuchenbäcker-/innen zum Kaffee.

2016Hock1

Für Jung und Alt gab es Denkaufgaben zu lösen: zehn Sehenswürdigkeiten aus Baden-Württemberg mussten den entsprechenden Wanderkarten zugeordnet werden. Mit einem Einsatz von 0,50 Euro war jeder dabei und die Teilnehmer mit den richtigen Lösungen konnten am Abend bei der Gewinnverteilung schöne Preise abräumen. Die Gäste wurden den ganzen Tag vom „Tintenbach-Trio“ und dem Alleinunterhalter Gerhard Voith musikalisch bestens unterhalten, sie sorgten für die richtige Stimmung. Die Musikanten erhielten viel Beifall vom Publikum.

Der Vereinsausschuss bedankt sich bei allen die zum Gelingen beim diesjährigen Hock beigetragen haben: bei den freiwilligen Helfern für ihren Einsatz, den Musikern für das bunt gemischte Musikangebot, den Kuchenspender-/innen und vor allem den treuen Gästen aus nah und fern für ihr Kommen.

Bericht und Fotos: Monika Lechner

________________________________________________________________________________________

Jahresausflug mit dem Bus

Weiß die Wolken, blau der Himmel so war das Wetter am Sonntag, 24.07. 2016 bei unserer Busfahrt ins weiß / blaue Bayern an den Tegernsee. Im Ort Tegernsee ein weiteres Farbenspiel – die Stadtfahne grün / weiß deckt sich mit den Farben des Albvereins ebenfalls grün / weiß.

2016tegernsee

Gegen Mittag bestiegen wir am Pier 1 ein Schiff der Tegernseeer Flotte. Die Große Seerundfahrt 1,5 Std. brachte uns nach Rottach-Egern, Bad Wiesee, Gmund a. T. und zurück nach Tegernsee Ort. Hier hatten nun alle Mitreisenden eine lange Zeit zur freien Verfügung. Von der Seepromenade hatte man herrliche Blicke auf die bayrische Bergwelt – besonders auf den Wallberg – dessen Gipfel sich allerdings den ganzen Tag in Nebelwolken versteckte. Die Hauptsehenswürdigkeit ist das ehemalige Kloster, das eine bedeutende Rolle bei der Kultivierung Oberbayerns im Mittelalter spielte. Die mittelalterliche Kirche wurde in der Barockzeit umgestaltet. Nach der Säkulation wurde das Kloster als königliches Schloss genutzt. Es ist nach wie vor in Besitz der Wittelsbacher und beherbergt heute das staatliche  Gymnasium. Sehenswert ist auch das Rathaus der Stadt. Durch die Rosenstrasse, vorbei an wunderschön mit Blumen geschmückten bayrischen Häusern gelangt man auf den Friedhof. Dieser mit handgeschmiedeten Grabkreuzen ist ein friedlicher Ort in mitten der Stadt. Nun wurde es wieder lebhaft. Der Weg führte zum Herzoglichen Bayrischen Brauhaus zum Bräustüberl . Ob im Biergarten oder im Stüberl die Unterhaltung durch eine Trachtenkapelle war nicht zu überhören. Schweinshaxe, Weißwürste und andere leckeren bayrische Speisen fanden bei uns regen Anklang.

Bevor wir den Bus bestiegen erlaubten wir uns noch die eine oder andere Kugel Eis. Auf der Rückfahrt bedankte sich Willi Betz bei allen Mitreisenden sowie unserem Busfahrer. Erika Hofmann sprach den Dank von Allen an die Reiseleiter Willi Betz und Helmut Schanbacher für die Organisation und Durchführung des Jahresausfluges aus. Ein herrlicher Tag war am Hirschkeller in Jebenhausen zu Ende.                                              

 Bericht : Helmut Schanbacher Foto : Renate Schanbacher

___________________________________________________________________________

Mitwirkung beim Kinderfest in Jebenhausen 2016

Da staunten die Zuschauer am Wege des Festzuges nicht schlecht, als die Bären des Albvereins zum Festplatz zogen.

Sie verteilten Bonbons und wurden dafür von den Zuschauern mit Beifall belohnt.

Viele Albvereinsmitglieder begleiteten die Bären unter dem Motto        

„ In Jebenhausen steppt der Bär, auf der Alb schon lange nicht mehr „.

2016kinderfest1 2016kinderfest2 2016kinderfest3

Bei Wurst und Getränken vergnügten sich die Albvereinler noch einige Zeit im Festzelt.

Resümee: wieder mal ein gelungenes Kinderfest in Jebenhausen !

Unser Dank gilt allen Mitwirkenden beim Fest.

Die Vereinsleitung

Bilder und Bericht: Helmut Schanbacher

______________________________________________________________________

Juliwanderung führte auf den markanten Rosenstein

 Hochsommerliches Wetter begleitete zwölf Wanderer des Albvereins Jebenhausen am vergangenen Sonntag, 10. Juli, bei der Tour von Heubach auf den bekanntesten, aber auch markantesten Berg der Schwäbischen Ostalb, den Rosenstein.

Die Gruppe mit den Wanderführern Doris und Manfred Lindauer fuhren mit Pkws von Jebenhausen nach Heubach, um vom Parkplatz „Stellung“ auf den Rosenstein zu gelangen. Bei sonnigem Wanderwetter um die 30 Grad wanderten die Albvereinler auf einem etwas steinigen Weg eineinhalb Kilometer steil bergauf, bis das Plateau des bewaldeten Rosensteins erreicht wurde. Auf der Strecke zum ersten Ziel, dem Gewann Sedelfelsen (720 m), besuchten die Wanderer die 140 Meter lange Höhle, „Finsteres Loch“, welche südlich des Rosensteins liegt. Von einem nahe gelegenen Aussichtsfelsen hatte man eine grandiose Aussicht auf das unterhalb liegende Lautern und Lauterstein, auf die umliegenden Ortschaften, sowie auf die Stadt Aalen im Ostalbkreis. Der Weiterweg führte an der Hangkante entlang zur „Großen Scheuer“. Auf steilen Treppen mit Geländer stiegen die Teilnehmer durch eine Felsenschlucht in die Höhle, die sich auf einer Höhe von 703 Metern am Nordhang des Rosensteins befindet. Das riesige Gewölbe ist bis zu sieben Metern hoch und hat eine Länge von 44 Metern.

2016Rosenstein1

2016Rosenstein2Weiter gelangten die Albvereins-Wanderer zur herrlich gelegenen Waldschenke, wo eine verdiente Getränkepause im Biergarten unter dem Schatten der Bäume eingelegt wurde. Von dort ging es zum nahe gelegenen Lärmfelsen und weiter zur Ruine Rosenstein. Von beiden Aussichtspunkten hatte man einen großartigen Blick, unter anderem auf die Stadt Heubach und die umliegende Umgebung mit einigen Erhebungen. Auf dem felsigen schmalen Franz-Keller-Weg ging es in Serpentinen zum Ausgangspunkt. Hier kamen die Wanderleute an der 26 Meter langen „Kleinen Scheuer“ vorbei, die sich unterhalb des Burgfelsens befindet.

2016Rosenstein3

Nach der dreistündigen Wandertour mit vielen Schweißperlen auf der Stirn, kehrte die muntere Wanderschar auf der Rückfahrt im idyllisch gelegenen „Waldcafé Muckensee“ ein und ließ die „Rosensteinroute“ in geselliger Runde ausklingen.

Bericht und Fotos: Monika Lechner

_____________________________________________________________________________

Halbtageswanderung am 19.Juni

Der Waldaktivpfad im Schlater Wald war Ziel unserer Halbtageswanderung am 19. Juni. Neun Erwachsene und fünf Kinder machten sich vom Parkplatz „Eiche“ aus auf den Weg, die verschiedenen Stationen entlang des Wegs zu erkunden: Der Klangwald wurde durchschritten, Musik auf dem Holzxylophon gemacht, das Baumtelefon ausprobiert, die Baumwipfelmatte genossen, und auch die anderen Stationen wurden begeistert getestet.

2016schlaterwaldjuni

Am Burrenteich hielten wir bei schönstem Wetter eine ausgiebige Mittagsrast. Die Kinder hatten allerdings fast keine Zeit zum Essen: Der Wald und das Wasser lockten mit Fröschen, Kaulquappen und sogar Schildkröten, und ausserdem mussten verschiedene Blätter und Stöcke für das vorbereitete Waldquiz gesammelt werden. Gestärkt umrundeten wir dann den Burrenteich auf dem 900m langen Barfußpfad. Allerdings mit Schuhen, da der Boden vom vielen Regen aufgeweicht und recht kalt war. Vorbei am Spinnennetz, an dem die Kletterkünste getestet werden konnten, und der Station Weitsprung, an der man seine Sprungweite mit verschiedenen Waldtieren vergleichen konnte, erreichten wir wieder den Parkplatz und traten den Heimweg an.

 

Bericht: Martin Betz
Bild: Irene Röder

______________________________________________________________________________

Wanderung auf dem Rössleweg

Am Sonntag, 5. Juni 2016 wanderten 12 Jebenhäuser Albvereinler unter der Führung von Dorothee und Helmut Ries auf dem Rössleweg bei Stuttgart. Zunächst von Obertürkheim über den Neckar nach Hedelfingen. Hier zur Kelter wo unsere Wanderführerin erzählte, dass das Gebäude ein Heinrich Schickardt Bau im Renaissancestil  sei. Nun ging es über zahlreiche „Stäffala“ und dann im „Zick Zack“ durch die Weinberge und vorbei an wunderschönen Wochenendanlagen auf die Wangener Höhe.

Der erste tolle Ausblick reichte ins Neckartal vom Württemberg ( Rotenberg )  bis hinüber zur weit entfernten Teck. Weiter zur nächsten Aussicht von wo wir über den Baumwipfeln den Fernmeldeturm und den Fernsehturm bestaunen konnten. Beide Türme sind Bauwerke des Ingenieues „Fritz Leonhard“ . Danach legten wir eine kurze Rast – bei herrlichem Sonnenschein – im Biergarten von „Onkel Otto“ ein. Jetzt führte uns der Höhenweg weiter über die Waldebene zur Mittagsrast. Nach der Stärkung wanderten wir weiter, mussten aber ab jetzt unsere Schirme aus dem Rucksack holen. Der Regen hatte uns nun voll im Griff und wir beschlossen die Wanderung etwas abzukürzen. So fuhren wir mit der „Zacke“ hinunter zum Marienplatz.

2016rösslewanderungklein

 Hier erlaubten wir uns noch eine Kaffee-Pause im Eiscafe La Luna. Eine wunderbare Tageswanderung von ca. 13 Km war geschafft. Den gemütlichen Ausklang des Tages bei einem guten Vesper genossen wir in Heiningen in der Gaststätte „Zum Starennest“.

Das Foto (folgt noch) von Dorothee und Helmut zeigt uns bei der Mittagsrast.

______________________________________________________________________________ 

Maiwanderung am 22. des Monats durch das romantische Roggental

 Am vergangenen Sonntagnachmittag fanden sich 28 wanderfreudige Albvereinler und Gäste am Start der Tour in Eybach ein, um mit den Wanderführern Monika und Anton Lechner den Rappenfelsen zu besteigen und anschließend das romantische Roggental zu erkunden.

Pünktlich zur Nachmittagswanderung konnten wir uns über einen blauen Himmel mit strahlendem Sonnenschein freuen. Vom Neubaugebiet Langwiesen ging es an zwei idyllischen Bachläufen entlang, bis die Wandersleute auf einem schmalen Wiesenstreifen in den Wald hineinwanderten. Über einen mäßig ansteigenden Zickzackweg erreichte die Gruppe den mächtigen Rappenfelsen. Durch die Rappenschlucht, über die ein kleines Brücklein die wild gewordene Schlucht überspannt, gingen die Wanderer hoch bis kurz vor den Ort Stötten. Nach einer kurzen Wanderzeit kam eine Sitzgruppe und die Wandersleute legten nach dem Aufstieg eine kurze Pause ein. Soweit das Auge reichte, sah man saftige grüne Wiesen mit Frühlingsblumen und gelbe Rapsfelder auf der faszinierenden Albhochfläche sowie das nahe gelegene Schnittlingen, wo schon von weitem die Kirchturmspitze über das beschauliche Örtchen herausragt. Zur Freude aller schob Petrus ein paar Quellwolken vor die Sonne, denn auf der freien Fläche wäre es sonst mächtig warm geworden.

 

2016Maiwanderung1

2016Maiwanderung3

Auf einem schmalen idyllischen Waldpfad neben einer tief eingeschnittenen wildromantischen Klinge ging es im Gänsemarsch hinab ins Roggental. Eine kleine Gruppe trennte sich und marschierte auf einem gut begehbaren Fahrweg ins Tal. Ein Teil der Wanderer betrat das mysteriöse Mordloch und warf einen Blick ins Innere. Der gemütliche Weiterweg führte vorbei an der Oberen Roggenmühle mit den Fischteichen. Von dort begleitete die Wanderer das romantische Flüsschen Eyb bis nach Eybach. Kurz vor der Unteren Roggenmühle ging der Weg links ab, an Fischteichen vorbei, und weiter leicht ansteigend durch den Wald. Nach Erreichen der Waldhäuser Steige sah man schon Eybach und über das Neubaugebiet Langwiesen kamen die Wanderfreunde an den Ausgangspunkt.

Nach dreieinviertel Stunden reiner Wanderzeit mit schönen Aussichtspunkten kehrten die Wandersleute in Eybach im Landgasthof „Ochsen“ ein und ließen auf der Terrasse die Nachmittagswanderung in gemütlicher Runde ausklingen.

Bericht und Fotos: Monika Lechner

____________________________________________________________________________________

 

Wir holten die Wimpel – Bänder für unseren Albvereinswimpel

am Sonntag,06. Mai 2016 
bei der Hauptversammlung

und dem Landesfest des
Schwäbischen Albvereins in Winnenden.

 

__________________________________________________________________________________

Frühjahrswanderung führte am 20. März um Laupheim

 Die erste Tageswanderung laut dem Wanderplan 2016 ging am Frühlingsbeginn in das oberschwäbische Laupheim. In Fahrgemeinschaften fuhr man um 10 Uhr an der Volksbank Jebenhausen über Geislingen und Ulm nach Laupheim. Vom Parkplatz beim Gretel-Bergmann-Stadion spazierte die Gruppe gemütlich durch die Stadt. Durch die Mittelstraße, in der seit 1997 der Laubach als Bächlein fließt, vorbei an der Marienkirche und am Rathaus, ging es nach einem Besuch auf dem Judenfriedhof durch den idyllischen Schlosspark, entlang an Wasserläufen und Weihern. Ein Hingucker im Schlosspark ist das denkmalgeschützte Salzbüchsle, welches seit 2014 in neuem Glanz erstrahlt. Seinen Namen erhielt der Turm wegen der Form, die an einen Salzstreuer erinnert. Vom Rosengarten aus erblickte man Schloss Groß-Laupheim mit dem Kulturhaus. Dahinter ragt die Kirchturmspitze der Katholischen Pfarrkirche St. Peter und Paul hervor, wo eine Besichtigung stattfand. Vom oberen Markplatz mit dem schönen Marktbrunnen ging die Tour über den Festplatz und von dort hinaus über die Felder mit einem schönen Blick über die Landschaft. Die 13-köpfige Wandergruppe erhielt von den Wanderführern interessante Informationen über die Stadt mit auf den Weg.

2016Wanderunglph1 2016Wanderunglph2

Bevor wir hinaus in die Flur Richtung Hochstetten wanderten, wurde die Mittagsrast eingelegt. Weiter ging es nach Bühl, vorbei an einer kleinen Kapelle und einem Feldkreuz, sowie durch herrliche Wälder mit frischer Waldluft. Über den Weiler Harthöfe und durch das Neubaugebiet von Baustetten kamen die Wanderer entlang des Flüsschens Rottum zum Gasthof „Zum Schützen“, wo die gemütliche Abschlusseinkehr stattfand. Anschließend marschierten die Albvereinler zurück zum nahe gelegenen Parkplatz.

2016Wanderunglph3

2016Wanderunglph4

 Die zirka 17 Kilometer lange und fast fünfstündige Frühlingswanderung mit der kleinen Stadtführung war ein gemütlicher Einstieg ins Wanderjahr 2016, zumal die Route fast keine Steigungen hatte. Ausgesucht und erkundet hatten sie die Wanderführer Monika und Anton Lechner. Auch das Wetter passte, es war ein herrlicher Frühjahrstag und wir wurden von den wärmenden Sonnenstrahlen verwöhnt.

Bericht und Fotos: Monika Lechner

_______________________________________________________________________________

Gemeinsame Wanderung um die Limburg am Sonntag, 6. März 2016

 Ein buntes Bild entsteht, wenn 40 Menschen aus drei Organisationen der Evangelischen Kirchengemeinde, dem CVJM, dem Schwäbischen Albverein Ortsgruppe Jebenhausen und fünf Nationen gemeinsam unterwegs sind!

 2016Limburg1

 „Auch so kann Integration gelingen“.

Anlässlich der 50-Jahrfeier der Jakob-Andreä-Kirche traf sich am vergangenen Sonntag erfreulicherweise eine große Wanderschar vor der Evangelischen Kirche zur Abfahrt mit dem Wanderziel: Rund um die imposante Limburg.

Schon bei der Anfahrt sahen die Teilnehmer den Gipfel des Kegelberges, der sich fast 200 Meter über der unmittelbaren Umgebung erhebt. In der Morgen- und Abendsonne ist die markante Limburg bei schönem Wetter mit Sonnenschein weithin sichtbar. 37 Erwachsene, drei Kinder und ein Hund erkundeten die schöne Gegend. Vom Wanderparkplatz führte die zweieinhalbstündige Tour zuerst durch Streuobstwiesen rund um die 598 Meter hoch liegende Limburg, dem Hausberg der Stadt Weilheim an der Teck. Der Weiterweg führte vorbei an der Oberen Mühle der Familie Geßmann, die in einem landschaftlich herrlichen Umland gelegen ist. Auf halber Höhe ging die Route durch die momentan noch etwas kahlen Weinberge zurück zum Parkplatz. Auf der gesamten Strecke hatte man immer wieder eine tolle Rundumsicht. Mit dem Wetter am Nachmittag konnten die Organisatoren zufrieden sein. Durch den manchmal wolkenverhangenen Himmel blitzte sogar gelegentlich die Sonne.

Nach dem schönen und interessanten Wandertag versammelten sich die vielen Wanderfreunde zum gemeinsamen Abschluss bei einem Vesper im Gemeindesaal der Andreä-Kirche.

Bericht: Monika Lechner

Foto: Renate Müller-Birk

_________________________________________________________________________

Am 27. Februar 2016 fand ein Lichtbildervortrag „Besteigung des Kilimandscharo“ statt

 Einen schönen Auftakt zur diesjährigen Reihe der Veranstaltungen hat am vergangenen Samstagabend Hans Steimle auf Einladung des Schwäbischen Albvereins Jebenhausen im Gemeindesaal der Jakob-Andreä-Kirche präsentiert.

Nach der Begrüßung durch den Vorstand Werner Schlein hat Hans Steimle im ersten Teil die von ihm vor zwei Jahren bezwungene Besteigung des Kilimandscharos anhand einer Bildpräsentation den Besuchern gezeigt. Gut gefüllt war der Gemeindesaal der evangelischen Kirche mit mehr als 70 Personen. Er verstand es, die Zuhörer von Beginn an mit auf seine Reise zu nehmen, die mit sechs Bergsteigern und 19 Begleitern im Januar 2014 stattfand. Auch beschrieb er in lebhafter Erzählung seine Erlebnisse über den höchsten Berg Afrikas, den Kilimandscharo mit einer Höhe von 5.895 Metern. Beim Aufstieg ging es teilweise über eine Moorlandschaft mit einer schönen Pflanzenwelt und man konnte öfters über den Weg springende Eidechsen sehen. Bei der großen körperlichen Anstrengung galt das Motto „Wasser ist die Medizin des Berges“. Seine Begeisterung für das Erlebte sprang als Funke über und fesselte die Zuschauer. Auch hat er die Strapazen und die herausfordernden Anstrengungen authentisch beschrieben. Nach einer kurzen Pause entführte er die Wanderfreunde im zweiten Teil des Abends in die bezaubernde und atemberaubende Tierwelt des Nationalparks.

Von dem begeisternden Publikum gab es am Ende viel Applaus über die sehr spannende und interessante Fotopräsentation. Zum Schluss bedankte sich Werner Schlein mit einem Präsent ganz herzlich bei Hans Steimle sowie bei den Besuchern für ihr Kommen. Im Anschluss hatten die Gäste noch Gelegenheit, mit Hans Steimle persönlich über das Erlebte zu sprechen.

2016Lichtbildervortrag1

Bericht: Monika Lechner

Foto: Bernd Groschupf

_____________________________________________________________________________________

Wanderung auf dem Jubiläumsweg Nord in Faurndau am 14. Februar 2016

 Vermutlich aufgrund des Regens fanden sich nur einige Albvereinler beim Treffpunkt um 13.30 Uhr bei der Volksbank ein, um an der Nachmittagswanderung im Stadtteil Faurndau teilzunehmen.

2016Gymnastikwanderung1

2016Gymnastikwanderung3

Traditionell unternahm die Gymnastikgruppe am Sonntag nach der Jahreshauptversammlung eine Nachmittagswanderung. Der Wanderführer Willi Betz suchte sich den Jubiläumsweg Nord für die acht Wanderer aus. Gut beschirmt liefen die Teilnehmer vom Parkplatz bei der Stiftskirche auf dem leicht ansteigenden Weg über die Filsbrücke und dem „Overfly“ auf der Schorndorfer Straße ins Wohngebiet Haier. Von hier hatte man eine schöne Aussicht auf den Ort und einen herrlichen Weitblick auf die Schwäbische Alb. Durch das Gewerbegebiet von Wangen gelangte die Gruppe zum Wald Reutgarten und zu der markanten Wangener Linde. Über das Marbachtal sowie auf dem Fuß- und Radweg der ehemaligen Bahnstrecke Göppingen-Schwäbisch Gmünd führte die Route vorbei am alten Bahnhof Faurndau Nord bis zum ehemaligen Salamandergebäude. Die letzte Etappe führte auf dem Filsdamm, vorbei an der Katholischen Pfarrkirche „Zur Heiligen Familie“, über den Hirschplatz und die Hintere Mühlstraße zum Ausgangspunkt.

2016Gymnastikwanderung2

Schade, dass es auf der zweieinviertel Stunden langen Wandertour regnete und sich deshalb die landschaftlich reizvollen Aussichtspunkte teilweise im Dunst versteckten. Die Wanderer ließen sich trotzdem die Freude an der schon wieder aufblühenden Natur in den heimatlichen Gefilden nicht verderben. Vor allem erfreuten sie sich an den schon blühenden Frühlingsboten wie Krokusse, Schneeglöckchen und Palmkätzchen in den Vorgärten. Mit den Pkw´s fuhr man zurück nach Jebenhausen zur Schlusseinkehr ins TV-Vereinsheim am Baronenwald und ließ den Wandernachmittag gemütlich ausklingen.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner

 

__________________________________________________________________

Jahreshauptversammlung fand am 13. Februar 2016 statt

 

Der Vorsitzende Werner Schlein begrüßte 43 Mitglieder und Wanderfreunde bei der Hauptversammlung im Gasthof „Hirschkeller“ in Jebenhausen. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung gedachten die Anwesenden ihrer im letzten Jahr verstorbenen Mitglieder. Anschließend gab der Vorstand einen Rückblick über das vergangene Jahr und schilderte die Aktivitäten des Vereins. Die Ortsgruppe besteht zum Ende des Jahres 2015 aus 184 Mitgliedern. Zum Schluss der Ausführungen bedankte er sich bei den Mitgliedern, den Wanderführern, den Wanderern, beim Vereinsausschuss und bei den vielen freiwilligen Helfern für ihre Unterstützung das ganze Jahr über.

 

Die von Erika Hoffmann geführte Kasse weist einen zufriedenstellenden Stand aus. Die Kassenprüfer Karin Dauner und Josef Schnürer stellten eine einwandfreie Kassenführung fest. Auf Antrag von Josef Schnürer erteilten die Mitglieder Erika Hoffmann einstimmig Entlastung.

 

Im Anschluss trugen die Fachwarte die Rechenschaftsberichte vor. Wanderwartin Ursula Nagel-Steimle gab bekannt, dass im letzten Wanderjahr 770 Teilnehmer 407 Kilometer erwanderten. Unter anderem traf sich die Frauengruppe mit der Leiterin Fridel Masso an zwölf Nachmittagen mit 111 Frauen und erwanderten 54 Kilometer. In kurzen Sätzen gab Seniorenwart Bernd Groschupf den Jahresverlauf der Seniorengruppe wieder. Zwölf Wanderungen und Veranstaltungen standen auf dem Wanderplan. Mitgewandert sind 255 Personen mit einer Wegstrecke von 78 Kilometern. Der Wegwart Jürgen Dauner berichtete über die von ihm zu betreuende Wegstrecke. Theaterleiter Rainer Volland informierte die Anwesenden über die gut besuchten Theateraufführungen im April 2015. Gleichzeitig stellte er das neue Theaterstück „Mord im Hühnerstall“ vor, welches im April dieses Jahres vier Mal aufgeführt wird. Bei der Gymnastikgruppe mit dem Leiter Harald Schock wurden 25 Übungsabende durchgeführt. Rudolf Bühler beantragte die Entlastung der Vorstandschaft und der Fachwarte, was die Mitglieder einstimmig vornahmen. Zudem dankte er allen für die erbrachten Leistungen und das Engagement im Verein.

 

Unter anderem wurde Folgendes bekanntgegeben:

l Lichtbildervortrag am Samstag, 27. Februar 2016 „Besteigung des Kilimandscharo“

l Wanderung am Sonntag, 6. März 2016 mit der Ev. Kirchengemeinde, CVJM und dem Albverein

Jebenhausen

 

Im Rahmen der Versammlung wurde Werner Schlein für 20 Jahre Vorstand geehrt.

Helmut Schanbacher dankte ihm in Gedichtform:

So viele Jahre hast du uns begleitet,

dem Erfolg den Weg bereitet.

Den Vereinsgeist hast du beflügelt,

hast manche Panne ausgebügelt.

Und wenn alles ruft und rennt,

bist du der Retter wenn es mal brennt.

Zum Jubiläum rufen wir dir zu:

Bleib wie Du bist, mach weiter so!

Für die gute und langjährige Vereinsarbeit überreichte er ihm zwei Brunchgutscheine im Namen der

Ausschussmitglieder.

2016HauptvEhrung W. Schlein1

Nachdem keine Wortmeldungen mehr gewünscht wurden, bedankte sich der Vorstand bei den Anwesenden. Zum Schluss der Veranstaltung folgte ein Jahresrückblick mit stimmungsvollen Dia-Bildern von Helmut Schanbacher. Herzlichen Dank für die schönen und interessanten Fotos.

 

Bericht und Foto: Monika Lechner

________________________________________________________________________

„Auf ins neue Wanderjahr“ am 17. Januar 2016!“

Unter diesem Motto eröffneten die Wanderführerinnen Simone Csulits und Erika Hoffmann das Wanderjahr 2016. Frau Holle schüttete pünktlich zum Wochenende und zur ersten Wanderung ihre Betten aus und verzauberte die Landschaft in ein Winterkleid.

 2016auftaktjanuar1

2016auftaktjanuar2

Um 10.30 Uhr starteten vom Treffpunkt an der Volksbank 14 Wanderfreudige, darunter zwei Kinder, der Albvereinshund „Fanni“, und freuten sich, dass die erste Wanderung im neuen Jahr in der näheren Umgebung stattfand. In unserer Gegend gibt es immer noch schöne und interessante Flecken zu erkunden. So war es auch bei der heutigen Tour, die an diesem herrlichen Wintertag ein Stück durch Jebenhausen und über den Schmarren nach Schopflenberg führte. Kurz vor dem Ortsbeginn ging es rechts hoch über tief verschneite Streuobstwiesen und weiter auf abgelegenen Feldwegen nach Hattenhofen. Auf dieser Strecke hatten wir ein abwechslungsreiches Wetter. Zuerst war Schneetreiben und kurz danach lag Hattenhofen herrlich im Sonnenschein. Pünktlich zur Mittagseinkehr kamen die Wanderer im Gasthof „Lamm“ an. Nach einem leckeren Essen und einer Aufwärmung führte der Weiterweg an weiß verzuckerten Wiesen vorbei Richtung Pliensbach und weiter nach Bezgenriet. Die weitere Strecke führte am Ortsrand entlang nach Schopflenberg und von hier zurück zum Ausgangspunkt, welchen die Wandersleute um 16.45 Uhr erreichten.

 2016auftaktjanuar3

Alle Mitwanderer genossen die herrlich frische und gute Winterluft nach dem ersten Schnee in diesem Winter. Die zwei Kinder nutzten den Schnee auf ihre Art und ließen sich auf dem Schlitten ziehen. Auf dem Rückweg entdeckten sie eine Schlittenbahn und konnten diese öfters benutzen. Während der Wanderung kam man auf das attraktive und vielfältige Wanderangebot zu sprechen, welches im neuen Wanderplan für das Jahr 2016 von der Ortsgruppe angeboten wird.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner