Rückblick 2017

 

Familienabend mit Mitgliederehrung am 14. Oktober

 Zum festen Termin Mitte Oktober ist der Familienabend im herbstlich geschmückten Gemeindesaal in der Jakob-Andreä-Kirche für viele Mitglieder und Wanderfreunde mittlerweile geworden.

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Vorsitzender Werner Schlein begrüßte die Jubilare, Mitglieder und Wanderfreunde, Pfarrer Wallentin mit Gattin von der ev. Kirchengemeinde sowie die Musikanten vom „Tintenbach-Trio“, und hieß alle herzlich willkommen. Pfarrer Jast von der kath. Kirche ließ sich entschuldigen. Nach einem „Schwäbischen Vesperteller“ standen zahlreiche Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder im Mittelpunkt des Abends. Für sechs Jahrzehnte dauernde Vereinstreue wurde Helga Vollmer geehrt, für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit Dieter Schlein. Seit 25 Jahre Mitglied sind Christine Hoffmann, Erika Hoffmann, Dagmar Keil, Ramona Schlein, Anna und Josef Schnürer. Die Jubilare erhielten eine Urkunde, die Ehrennadel, die Damen einen herbstlichen Blumenstrauß und die Herren ein Weinpräsent.

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Zweite stellvertretende Vorsitzende: Simone Csulits, Erster Vorsitzender: Werner Schlein, die Geehrten: Josef Schnürer, Dieter Schlein, Anna Schnürer, Christine Hoffmann, Erika Hoffmann, Ramona Schlein (von links).

Die musikalische Umrahmung übernahm das „Tintenbach-Trio“, als Verstärkung war dieses Jahr „Zwuscht“ dabei. Sie verstanden es, die Albvereinler mit ihren Liedern zum Mitsingen zu motivieren wie beim gemeinsam gesungenen Lied „Wenn wir erklimmen…“. Für amüsante Unterhaltung sorgte die Theatergruppe „d´Schmarra Raatscher“ mit einem Sketch „Was gibt es heute zu Essen“.

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Beiträge aus dem Publikum wie ein „Alltagsgespräch zwischen zwei guten Freundinnen“, vorgestellt von Ingrid Dauner und Gertrud Koller und ein Gedichtvortrag von Erika Smolka-Grau „Ich wünsche Euch Zeit“, sorgten zudem für beste Stimmung. Zum Schluss trat Gertrud Koller mit den Seemännern Udo Leyrer und Albert Mühleck mit Akkordeonmusik und Seemannsliedern auf und rundete das Programm ab. Die Gruppen und Darsteller ernteten viel Beifall.

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Werner Schlein bedankte sich am Ende des offiziellen Teils bei allen Mitgliedern, Freunden und Gästen. Ein herzliches Dankeschön ging an die Ausschussmitglieder, Wanderführer, den zahlreichen Helfern an den Theateraufführungen, beim Albvereinshock und am heutigen Familienabend.

 Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Wanderung von Tübingen zur Wurmlinger Kapelle, am Sonntag, 3. September

 Die landschaftlich sehr schöne Rundtour startete bei idealem Wanderwetter mit 21 Wanderbegeisterten in der Stadt Tübingen, welche sich mit malerischem Fachwerk präsentiert. Ziel der Tageswanderung war die Wurmlinger Kapelle.

 Über die steile Burgsteige, die älteste Straße Tübingens, führte der Weg aufwärts zum Schloss Hohentübingen. Vom Vorplatz konnte die Gruppe einen schönen Ausblick auf die Altstadt mit Stiftskirche, den Neckar und auf das Ammertal genießen. Durch einen kleinen Park und weiter auf dem Lichtenberger Weg wurde der Bismarckturm erreicht. Auf dem Winterweg und auf einem Pfad durch den Wald kamen die Wanderer ihrem Ziel näher. Schon von weitem sahen die Albvereinswanderer die auf einer exponierten Lage liegende Wurmlinger Kapelle, die erhaben auf einer Anhöhe von 475 Metern thront. Zuerst lud ein Wanderparkplatz nach über zwei Stunden Wanderzeit zur Mittagsrast ein.

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Nach der Stärkung wurde auf dem aufwärts führenden Pfad die St. Remigius-Kapelle erreicht und besichtigt. Von hier hatte man einen grandiosen Rundumblick über das Ammertal, auf den Schönbuch, über das Neckartal zum Rammert und auf die Schwäbische Alb.

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Auf dem Rückweg durch das Naturschutzgebiet Hirschauer Berg und entlang herrlicher Weinberge erreichte die Gruppe auf dem Sommerweg durch prächtige Laubwälder den Stadtrand. Durch ein Villengebiet und entlang des Anlagesees mit einer Parkanlage kam die Wanderschar an die Eberhardts- beziehungsweise Neckarbrücke. Auf der Wanderstrecke hatte man herrliche Weitblicke auf die Stadt, der Achalm, und unter anderem auf die Burg Hohenzollern. Von der Neckarbrücke konnten die Wanderer die Neckarfront mit dem Hölderlinturm, eines der bekanntesten Postkartenmotive Tübingens, betrachten.

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Nach der Wandertour kehrte die Gruppe am Rande der historischen Altstadt im Biergarten des Brauereigasthofs Neckarmüller am herrlich gelegenen Neckarufer ein. Im Anschluss nutzten die Wandersleute die Gelegenheit und erkundeten bei einem Streifzug durch der Altstadt die Sehenswürdigkeiten. Die Teilnehmer wurden mit Wissenswertem über die Stadt und deren Geschichte durch den Wanderführer informiert.

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Auf der Rückfahrt wurde im Landgasthof „Linde“ in Reudern eingekehrt und man ließ den Wander- und Kulturtag bei netten Gesprächen ausklingen. Die fünfstündige Wandertour mit der anschließenden einstündigen Stadtführung suchten die Wanderführer Monika und Anton Lechner aus. Insgesamt waren die Wanderer 22 Kilometer auf den Beinen.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner

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In Jebenhausen wurde am 27. Augst 2017, der 37. Albvereinshock gefeiert

 Am letzten Sonntag im August veranstaltete der Albverein Jebenhausen den 37. Hock im Schulhof der Blumhardt-Schule. Den ganzen Nachmittag über fielen Sonnenstrahlen auf die Besucher, so dass die Schattenplätze unter den Zelten besonders begehrt waren.

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Um 11 Uhr begann der traditionelle Hock. Musikalisch begleitet wurde er vormittags von Achim Müller und nachmittags bis zum Ende der Veranstaltung von Gerhard Voith. Für das unterhaltsame Programm mit flotter Musik erhielten die Musiker viel Applaus vom Publikum.

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Zur Mittagszeit und zum Abend war der Platz an der Blumhardt-Schule immer gut besucht, so dass noch zusätzliche Sitzmöglichkeiten aufgestellt werden mussten. Für das Gelingen des Festes waren fleißige Hände der Albvereins-Mitglieder maßgebend verantwortlich. Sie sorgten für ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken. Zur Kaffeezeit gab es selbstgebackene Kuchen und Torten in allen Variationen und Kaffee. Rundum zufrieden mit dem Festverlauf zeigte sich Werner Schlein, der Vorsitzende des Vereins.

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Die Vereinsleitung bedankt sich ganz herzlich bei allen beteiligten Personen, welche zum Gelingen des diesjährigen Hocks beigetragen haben. Ein herzliches Dankeschön gilt an alle Kuchenbäcker/-innen, die für ein reichhaltiges Angebot gesorgt haben, an die Alleinunterhalter für die abwechslungsreichen Musikbeiträge und Stimmung, und an die vielen Besucher aus nah und fern für ihr Kommen.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Rundwanderung mit vielen Aussichtspunkten

 14 Wanderer zeigten ihr Interesse an der Sommerwanderung am ersten Augustsonntag hoch über Deggingen. Bei idealem Wanderwetter ging es vom Start in Deggingen über den Sommerberg durch den Wald aufwärts zum Aussichtspunkt Nordalbfelsen mit Kreuz. Hier hatte die Gruppe einen herrlichen Blick auf Deggingen, das Obere Filstal und die gegenüberliegende Ruine Hiltenburg.

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Über eine Wacholderheide führte die Tour zur Hochfläche der Nordalb und weiter durch das Dürrental. Beim Feuerwehrheim löschten die Wanderer den ersten Durst. Zuerst ging es auf einem Pfad und später auf einem breiteren Weg durch den Wald vom Häsleshau zur Steinpyramide. Durch die Bäume konnte die Gruppe einen Fernblick auf das Fuchseck, den Wasserberg und dazwischen auf die drei Kaiserberge werfen. Auf dem schönen Rastplatz beim Aussichtspunkt Roßbühl mit der Steinpyramide wurde die Mittagsrast mit Rucksackvesper eingelegt. Hier bot sich eine großartige Aussicht auf das direkt vor uns liegende Harttal mit Auendorf, auf die gegenüberliegende Buschelkapelle und rechts auf den Boßler, Kornberg und Sielenwang.

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Gestärkt spazierten die Wanderer durch den Wald zum Fuchseck, einer der markantesten Felsvorsprünge am nördlichen Albtrauf. Dort konnte man ein grandioses Panorama auf die nördlichen Berge der Alb mit den drei Kaiserbergen genießen. Auf Schautafeln mit Panoramabildern sind viele Orte und Berge beschrieben. Vom Aussichtsfels Rottelstein, dem höchsten Punkt mit 780 Metern Höhe der Wanderung, hatte man einen herrlichen Ausblick auf das Filstal, Bad Boll und ganz links bis zur Burg Teck. Auch die Türme des Kraftwerks Altbach-De2017nordalb4izisau waren zu sehen.

 

Über Wiesen, Pfade und Waldabschnitte passierten die Albvereinler den Barmenberg und den Sickenbühl. An der Kante der Hochalb zwischen bizarren Felstürmen ging es über den bewaldeten Rücken des Galgenberges recht steil abwärts Richtung Bad Ditzenbach. Beim Abstieg hatte man immer wieder eine prächtige Sicht auf Bad Ditzenbach, die Wallfahrtskirche Ave Maria und auf das Filstal. Über einen Waldpfad ging es nach Deggingen zurück. Organisiert hatten die Tour Monika und Anton Lechner.

 

Nach fünfeinhalb Stunden reiner Wanderzeit und einer Wegstrecke von etwa 20 Kilometern fuhr die Wanderschar zurück nach Jebenhausen zur Einkehr ins „Eichertstüble“. Auf der Terrasse fand ein gemütlicher Abschluss bei gut bürgerlichem, schwäbischen Essen und kühlen Getränken statt.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Albverein erkundet die Schwarzwaldtäler und die Junge Donau

 Einen rundum gelungenen Jahresausflug haben die Reiseleiter Willi Betz und Helmut Schanbacher gemeinsam mit dem Busunternehmen Waldenmaier für die Albvereinsmitglieder und Gäste organisiert und ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Knapp 50 Teilnehmer waren auf der Tour mit dabei.

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Bei leichtem Regen startete der Bus um 7 Uhr in Jebenhausen, um auf der A8 bzw. A81 in Richtung Rottweil zu fahren. Nach einem kurzen Stopp fuhr man durch die Schwarzwaldtäler und die Uhrenstadt Schramberg. Durch das Tal der Schiltach wurde anschließend das romantische Fachwerkstädtchen Schiltach erreicht.

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Bereits auf der Hinfahrt lockerte die Wolkendecke auf und wir konnten den ganzen Tag bestes Reisewetter mit Sonnenschein genießen. Durch das obere Kinzigtal im Schwarzwald nach Schiltach durchfuhr die Gruppe den höchsten Punkt der Tagesreise von über 700 Metern Höhe, bis es anschließend 400 Höhenmeter ins Tal hinab ging. Jeder hatte Gelegenheit auf eigene Faust die Stadt zu erkunden.

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Durch das Gutachtal ging es auf der Uhrenstraße über Triberg mit den bekannten Wasserfällen weiter auf der Schwarzwaldhochstraße über Furtwangen entlang der Breg nach Donaueschingen. Die Breg ist mit 48 Kilometern der längste Quellfluss von den Flüsschen Brigach und Breg. In Donaueschingen ging es zum Donauquelltopf, der zwischen der Stadtkirche Sankt Johann und dem Schloss liegt. Hier teilte sich die Gruppe. Die etwas Fußkranken erkundeten die hübsche Innenstadt oder besuchten eines der schönen Straßencafés. Der Rest der Gruppe unternahm einen Spaziergang durch den Fürstlichen Schlosspark zum Zusammenfluss von Brigach und Breg. An Schautafeln konnten sich die Mitwanderer informieren und ihr Wissen über die Donau erweitern. Auch sie kamen anschließend noch in den Genuss, ein Café zu besuchen.

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Um 14.30 Uhr fuhr der Bus zum letzten Ziel nach Möhringen zur Donauversickerung. Hier konnte sich jeder ein Bild machen, dass die Donau für ein Stück verschwunden ist. Somit konnte man das Flussbett der Donau trockenen Fußes betreten und alle waren von dem Naturereignis beeindruckt, wo die Donau auf diesem Streckenabschnitt bleibt. Grund für die Versickerung sind die im Jura entstandenen Gesteinsschichten.

 Unser Busfahrer Eugen Waldenmaier vom gleichnamigen Busunternehmen fuhr auf der Rückfahrt durch das herrlich gelegene Obere Donautal über Tuttlingen und das Kloster Beuron. Auf dieser Strecke mit einer schmalen Fahrbahn und einer kurvenreichen Strecke mit steilen Abhängen konnte Herr Waldenmaier sein Können beweisen. An der Donau entlang führte die Weiterfahrt Richtung Sigmaringen, durch das Laucherttal und auf der Honauer Steige hinab Richtung Reutlingen. Im Landgasthof „Linde“ in Reudern wurde Einkehr gehalten, bevor man Dank unseres umsichtigen und sicher fahrenden Busfahrers wohlbehalten wieder in heimatliche Gefilde kam. Auch seine Wortbeiträge während der Fahrt waren sehr informativ. Mit vielen wissenswerten Eindrücken und einem erlebnisreichen Tag ging es zurück nach Jebenhausen.

 Für den wunderschönen und ereignisreichen Tag bedanke ich mich im Namen aller Reiseteilnehmer ganz herzlich bei unserem Busfahrer Eugen Waldenmaier sowie bei Willi und Helmut für die Organisation und die Durchführung des diesjährigen Ausfluges, den die beiden in diesem Jahr das 14. Mal für den Albverein ausgesucht und durchführt haben. Natürlich hat auch das schöne Sommerwetter zu dem tollen Tag beigetragen. Alle waren von dem Jahresausflug begeistert und genossen die schöne Fahrt.

 Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Gemeinsame Wanderung der Ortsgruppen Jebenhausen und Wangen

 Am Sonntag, 2. Juli, trafen sich in Jebenhausen elf Albvereinswanderer an der Volksbank und fuhren nach Wangen. Dort gesellte sich eine größere Gruppe von 15 Personen dazu, um gemeinsam die diesjährige Albvereinstour der Ortsgruppen Jebenhausen und Wangen zu unternehmen. Die Wanderführer von Wangen, Susanne und Hans Leier, und von Jebenhausen, Rudi Schaal, suchten in diesem Jahr eine Wanderung im Leintal aus.

 In Fahrgemeinschaften ging es um 10 Uhr Richtung Schwäbisch Gmünd. Kurz vor Spraitbach führte ein schmaler Weg mit dem Hinweisschild „Leinmühle“ zum Ausgangspunkt.

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Bis zur Mittagspause wanderte die Gruppe durch das Leintal, ein herrliches Tal mit saftigen Wiesen und schattigen Wäldern. Die Rundwanderung führte ein Stück entlang des idyllisch gelegenen Reichenbachsees.

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Über einen Holzsteg erreichten die Wanderfreunde ein schönes Plätzchen für die Mittagspause. Vorsorglich wurden Holzstücke in den Rucksäcken mitgebracht, um diese an der Grillstelle zu entzünden. Unter dem überdachten Grill fand jeder ein gemütliches Plätzchen und so konnten die aufgespießten Würste in der heißen Glut braten. Hier ließ es sich gut sein! Aber alles hat ein Ende und die Wanderer setzten die Route fort.

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Über den Steg ging es ein kurzes Stück wieder zurück durch den Wald, wo die Wanderschar anschließend von einem romantischen Bächlein begleitet wurde. Die nächste Etappe stieg etwas steil an, bis die Albvereinler über die Ölmühle auf dem Ölmühleweg den Ort Spraitbach erreichten. Vorbei am Sportplatz ging es durch die Buchstraße zum Ortsausgang und von dort nach Hertighofen. Hier wurde eine kleine Pause unter schattigen Nussbäumen eingelegt.

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Auf dem Weiterweg sah man in der Ferne die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen mit ihren Gipfeln. Durch Wiesen und Äcker mit Getreideanbau wurde Zimmerbach erreicht. Auf einer Landstraße ging es abwärts zum Ausgangspunkt, welcher nach über vier Stunden erreicht wurde.

 Mit dem Wetter hatten die Wanderer Glück, zumal es am Morgen nicht nach Sonnenschein aussah. Die meisten Jacken und vor allem die mitgebrachten Regenschirme konnten im Rucksack bleiben. Sogar die Sonne kam unter den manchmal vorbeiziehenden Wolken zum Vorschein und wärmte mit ihren Strahlen kräftig auf. Nach einem tollen Wandertag, mit einer einmalig schönen Landschaft mit Seen, Tälern, Gehöfte und herrlichen Rundblicken, kehrten die Wandersleute auf der Rückfahrt im „Lamm“ in Oberwälden zum geselligen Abschluss ein.

 Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Gausternwanderung fand am 28. Mai in Gruibingen statt

 Am letzten Sonntag im Mai lud die Ortsgruppe Gruibingen zur Gausternwanderung des Filsgaus ein. Treffpunkt der Jebenhäuser Teilnehmer war um 11 Uhr bei der Volksbank zur Fahrt nach Gruibingen.

 An der Alten Turnhalle starteten die Ausschuss- und Vereinsmitglieder und wanderten auf der bewaldeten Sickenbühlsteige, bis der Weg „Gemeine Mähdle“ zur Albvereins-Hütte abbog. Auf einem etwas steinigen Pfad ging es hinunter auf den Mittelbrunnenteichweg, der durch ein Waldgebiet zum Schützenhaus führte. Dort fand die Veranstaltung statt. Auf der Strecke konnte man an einigen Stellen einen Blick auf Gruibingen werfen. Das Wetter war super warm und die Gruppe war froh, dass die Bäume des Waldes Schatten spendeten.

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 Vom Frühschoppen ab 11 Uhr unterhielt die Rentnerkapelle Gruibingen die vielen anwesenden Albvereins-Gruppen des Gaus mit flotter Musik. Dafür erhielten die Musikanten viel Beifall von den Anwesenden. Für das leibliche Wohl der Wanderer wurde bestens von der Ortsgruppe Gruibingen gesorgt. Nachmittags begrüßten der Filsgauvorsitzende Rainer Maier und Willi Eberhard von der Ortsgruppe Gruibingen die Gäste und hießen sie herzlich willkommen. Anschließend sprachen der Landtagsabgeordnete Peter Hofelich, stellvertretender Landrat Jochen Heinz und Bürgermeister Schweickert Grußworte.

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 Nach einem gemütlichen Aufenthalt mit leckerem Essen, kühlen Getränken, Kaffee und hausgemachten Kuchen fuhren die Wandersleute gut gestärkt nach Jebenhausen zurück. Herzlichen Dank an die Vereinsmitglieder für euer Mitwandern.

 Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Tageswanderung „Rössleweg 3. Teil“

 Zum 2. Mal findet am 14. Mai, dem Gründungstag des Deutschen Wanderverbandes, der Tag des Wanderns statt. Deutschlandweit wird gezeigt, wie spannend und vielfältig das Wandern in all seinen Formen ist.

 Diesen Tag suchten sich die Wanderführer Dorothee und Helmut Ries bei der Wanderung um Stuttgart auf dem „Rössleweg“ am vergangenen Sonntag aus. Bei bestem Wanderwetter mit viel Sonnenschein trafen sich um 9 Uhr an der Volksbank in Jebenhausen 18 Wanderfreunde, darunter zwei Kinder, zur Fahrt nach Stuttgart-Degerloch. Ziele der Wanderung waren der Birkenkopf (511 Meter), der Bismarckturm und der Höhenpark Killesberg. Vom Stadtteil Haigst führte die Tour auf dem „Rössleweg“ durch viel Wald vorbei am Dornhaldenfriedhof, am Waldfriedhof und weiter Richtung Bodnang und Feuerbach. Der Weiterweg ging durch die Schwälblesklinge und über einige Treppen hoch in den Kellerbrunnenweg, bis die Wanderer die Hesslacher Wasserfälle erreichten.

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Nach einem kurzen Aufenthalt ging es weiter an einen Wanderparkplatz mit Mittagspause. Gestärkt zog die Gruppe aufwärts zum Birkenkopf, der im Volksmund auch als „Monte Scherbelino“ bekannt ist. Eine angebrachte Tafel erinnert an deren Herkunft. Den Wanderern bot sich von der Anhöhe ein fantastischer Blick auf die Stadt Stuttgart im Talkessel.

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An der Doggenburg verließ die Wandergruppe den „Rössleweg“ und gelangte durch ein gepflegtes Villenviertel zum 20 Meter hohen Bismarckturm. Die obere Plattform befindet sich 429 Meter über dem Meeresspiegel und ist seit 2002 über 92 Treppen zugänglich. Von hier hatte man eine gute Weitsicht und wieder lag vor uns friedlich im Kessel Stuttgart.

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Das letzte Ziel war in Sicht. Schon von weitem sah man den Killesturm, der hoch über dem ehemaligen Gartenschaugelände herausragt. Jeder konnte den Park auf eigene Faust erkunden. Jedoch machte das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Plötzlich kam Regen auf und die meisten der Albvereinler zogen den Besuch eines Cafés vor. Schade, dass wir die letzte Stunde nicht mehr auf dem Killesberggelände verbringen konnten.

 Um 17.30 Uhr ging es mit der U-Bahn zum Parkplatz zurück. Von dort fuhr die Wanderschar nach einer informativen Tageswanderung und auch mit einigen Neuigkeiten, unter anderem, dass es so viel „Grün“ um Stuttgart gibt, nach Sparwiesen zur Schlusseinkehr in die „Pizzeria La Grutta“. Bei netten Gesprächen ließ man die zirka fünfstündige Wandertour mit einer Streckenlänge von etwa 18 Kilometern ausklingen.

 Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Halbtageswanderung am 9.April

„Auf den Boßler für Groß und Klein“ lautete die Ausschreibung der Halbtageswanderung am 9. April, und eine beachtliche Wandergruppe von

25 Erwachsenen und 9 Kindern folgte diesem Aufruf.

Vom Wanderparkplatz an der Autobahn machte man sich in kind- und kinderwagengerechtem Tempo an den Aufstieg. An einer neu angelegten Grillstelle beim Boßlerhaus wurde eine ausgiebige Mittagsrast eingelegt, und nachdem der größte Hunger gestillt war wurde der angrenzende Wald erkundet, Felsen erklettert und Ball und Indiaka kamen auch zum Einsatz. Weiter ging´s zu den Jahrhundert-Steinen mit herrlichem Blick ins Albvorland und auf schmalem Traufweg über den Boßlergipfel zum Boßlerhaus der Naturfreunde. Hier ließ man den Tag bei Kaffee, Kuchen, einer tollen Aussicht und der herrlichen Nachmittagssonne ausklingen, bevor man den Rückweg zum Parkplatz antrat.

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Bericht Martin Betz
Bilder Irene Röder

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Theateraufführungen 2017 „Drei Baura ond a Baby“

 Wer ist wohl der Vater?

Diese Frage löste die Theatergruppe „d´Schmarra-Raatscher“ des Albvereins Jebenhausen bei den drei Theateraufführungen in der vollbesetzten Wasenhalle mit dem Stück „ Drei Baura ond a Baby“ und konnten einen vollen Erfolg verbuchen. Das Bühnenstück wurde nach monatelangen Proben unter Regie des neuen Theaterleiters Udo Leyrer, der selbst zugleich noch eine Hauptrolle übernommen hat, einstudiert. Auch ist ihm gelungen, die passenden Schauspieler für das Lustspiel zu finden.

 Witwer Josef Burger, gespielt von Rainer Volland, bewirtschaftet mit seinem Sohn Georg (Udo Leyerer) und dem Knecht Xaver (Dieter Hiller) den Hof. Kathi (Edeltraud Mayer), die Freundin des Sohnes, hilft in dem Männerhaushalt mit. Es lief auf dem Hof alles bestens, bis eines Tages der Dorfpostbote (Werner Schlein) einen Brief von Burgers Schwester Theres (Barbara Maier) bringt. Theres ist mit Richter Jakob verheiratet und wohnt in der Stadt. Sie kündigt ihren Besuch auf dem Hof an. Der Bauer glaubt, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Aber er hat sich getäuscht. In der Scheune findet Xaver ein kleines Kind in einem Korb und obendrein einen Brief. Einer des Männertrios soll der Vater sein. Aber wer? Theres wird unterstützt von der ungeliebten Kramer Zens (Ursula Volland), der Tratschtante des Ortes, und will den Fall klären. Am Ende der Ermittlungen kommt es zu einer von Theres einberufenen Gerichtsverhandlung, in der natürlich alles geklärt und zusammengeführt wird, was zusammengehört. Knecht Xaver wird der Vater sein. Als Zeugin erscheint die junge Vroni (Susanne Irtenkauf) und schildert ihr Techtelmechtel mit Xaver beim Schützenfest. Es ist schon interessant, was sich so alles auf einem Bauernhof abspielen kann.

 Die Zuschauer konnten sich auf amüsierte und unterhaltsame Stunden mit dem Theaterstück in drei Akten von Jürgen Schuster freuen. Schon nach kurzer Zeit sprang der Funke auf das Publikum über, welches nicht mit begeistertem Szenenapplaus sparte. Zum Schluss wurden die Theaterspieler „d´Schmarra-Raatscher“ und das Team hinter den Kulissen mit langanhaltendem Schlussbeifall belohnt. Den oben erwähnten Darstellern und Souffleur Albert Mühleck für den Einsatz ein herzliches Dankeschön, denn alle mussten viele Entbehrungen auf sich nehmen und Freizeitstunden für die Auftritte opfern. Das gespielte Theaterstück stand zum ersten Mal unter der Spielleitung von Udo Leyrer. Zuvor war Rainer Volland über 30 Jahre der verantwortliche Theaterleiter. Wie jedes Jahr bot die Ortsgruppe des Vereins ein vielfältiges Speisenangebot an.

 Nach der letzten Vorstellung konnte Theaterleiter Udo Leyrer dank der gut besuchten Aufführungen einen Spendenscheck über 1400 Euro an das Bildungszentrum Jebenhausen der Lebenshilfe Göppingen übergeben. Die Theatersaison wurde mit der letzten Aufführung am 1. April in der Heldenberghalle in Winzingen beendet.

 Bilder siehe auf der Seite der Theatergruppe

Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Nachmittagswanderung nach Heiningen

Wie jedes Jahr übernahm die Gymnastikgruppe des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Jebenhausen mit Wanderführer Willi Betz einen Tag nach der Hauptversammlung eine Nachmittagswanderung.

Am Treffpunkt bei der Volksbank in Jebenhausen trafen sich um 14 Uhr 32 Erwachsene und 2 Kinder. Vom Startpunkt ging es gemütlich nach Heiningen wo man das Ziel bald erreichte. Im Zwergenstübchen  der Gartenfreunde Heiningen wurden wir mit Kaffee und Kuchen sowie Vesper erwartet.

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Nach einem schönen Nachmittag, bei dem wir mit Klängen einer Mundharmonika unterhalten wurden, machte sich die Wandergruppe vor Einbruch der Dunkelheit wieder auf den Rückweg. Über die Jammertalranch ging es nach Jebenhausen zurück.

Bericht Harald Schock

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Auf ins neue Wanderjahr!

Bei herrlichem Winterwetter mit wärmenden Sonnenstrahlen begann am letzten Sonntag im Januar die Wandersaison 2017 mit den Wanderführerinnen Simone Csulits und Erika Hoffmann. Start der Tour war um 13:30 Uhr bei der Volksbank Jebenhausen mit dem Ziel Schloss Filseck.

24 Wanderfreunde und zwei Kinder marschierten über teilweise schneebedeckte Wege am Sportgelände der Sportfreunde Jebenhausen vorbei, durch das Waldgebiet Dittlau, bis die Gruppe den Stadtbezirk Faurndau erreichte. Von hier hatten die Wanderer einen tollen Blick auf Faurndau mit dem Haier und auf Göppingen. Der Weg führte ein Stück durch den Ort, am alten Nordbahnhof vorbei, über die Haieräcker und durch den Haierwald nach Uhingen. Auf der Strecke legten die Wanderfreunde eine kleine Verschnaufpause ein. Die Wanderführerinnen dachten bei der Winterwanderung auch an die innere Aufwärmung mit etwas Flüssigem, was von den Wanderern gerne angenommen wurde.

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Über die Allgäuer-Brücke in Uhingen und am evangelischen Pfarrhaus vorbei führte die Route aufwärts zum Schloss Filseck, welches nach über drei Stunden Wanderzeit erreicht wurde. Die Mühen des Aufstiegs lohnten sich, da von der Anhöhe der Blick auf den Hohenstaufen und weit in die Landschaft reicht.

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Die Albvereinler kehrten in der im letzten Jahr neu eröffneten Schänke auf Schloss Filseck ein. Nach einem gemütlichen Aufenthalt mit leckerem Essen wanderte die Gruppe in der Dunkelheit mit Fackeln nochmals eine Stunde Richtung Baronenwald zum Ausgangspunkt.

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Bericht und Fotos: Monika Lechner