Theater

Immer volles Haus bei den Theateraufführungen im April 2018

 Die Theatergruppe „d´Schmarra-Raatscher“ des Schwäbischen Albvereins Jebenhausen begeisterte ihr Publikum mit dem Lustspiel „Psychostress und Leberwurst“ mit einer dreimaligen Aufführung in der Wasenhalle. Seit Monaten haben die Darsteller unter der Regie von Udo Leyrer für die Aufführungen geprobt und sich intensiv vorbereitet.

 Das Stück handelt von der selbstbewussten Gundula Störrisch (Katja Schmid), die auf dem Hof von Vinzenz Vilsbauer (Rainer Volland) zusammen mit den Kindern Benno und Rosi (Udo Leyrer und Susanne Irtenkauf) erscheint und behauptet, sie wäre hier zuhause. Bald wurde bemerkt, dass die Frau einen „geistigen Dachschaden“ hat und man versucht, selbst mit Polizeigewalt (Werner Schlein), die Dame wieder loszuwerden. Anstaltsarzt Dr. Hirnbrand (Albert Mühleck) steckt derweilen den Falschen in die Klapsmühle. Erst einmal stehen die Vorbereitungen für den fünfzigsten Geburtstag für den Bauern an. Alle tragen zum guten Gelingen des Festes bei: Gundula, die garstige Nachbarin (Ursula Volland), die schwerhörige Oma (Edeltraud Mayer), Bauchtänzerin mit Gipsfuß (Dieter Hiller) sowie Karin Hiller und Marco Spang. Trotz vieler Überraschungen und Turbulenzen kommt es zu einem guten und glücklichen Ende.

 Premiere war am Samstagabend, 7. April, um 19 Uhr mit dem Schwank in drei Akten von Albert Kräuter. Die Laienspielgruppe traf vom ersten Augenblick voll den Geschmack des Publikums. Mit Schwung und Witz sorgten sie für viele Gelächter in der ausverkauften Wasenhalle. Das Publikum konnte sich bei den Aufführungen über einige lustige Szenen und Momente freuen und sparte nicht mit begeistertem Szenenapplaus. Auch bei der Sonntagnachmittag-Aufführung mit Kaffee und Kuchen sowie bei der letzten Darbietung am vergangenen Samstagabend war der Saal gut gefüllt. Den obigen talentierten Darstellern und der Souffleuse Babara Maier für ihren Einsatz ein herzliches Dankeschön, denn sie mussten viele Entbehrungen auf sich nehmen und Freizeitstunden für die Auftritte opfern. Ebenso vielen Dank an die zahlreichen Besuchern und an die fleißigen Kuchenbäcker/-innen sowie dem gesamten Team, das im Hintergrund mitgeholfen hat.

 

Seit Jahren gibt die Theaterabteilung einen Teil des Erlöses der Theaterveranstaltungen für einen guten Zweck. Die Aufführungen waren sehr gut besucht, so kam ein schöner Betrag zusammen. Nach der Theateraufführung am Sonntagnachmittag konnte Theaterleiter Udo Leyrer eine Spende über 1400 Euro der Selbsthilfegruppe für Parkinson-Erkrankte in Göppingen übergeben. Die Freude war auf beiden Seiten groß.

 

Mit den Aufführungen am Samstag, 21. April, in Winzingen in der Heldenberghalle und am Samstag, 28. April, in Wäschenbeuren in der TSV-Halle endete die diesjährige erfolgreiche Theatersaison.

 Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Theateraufführungen 2017 „Drei Baura ond a Baby“

 Wer ist wohl der Vater?

Diese Frage löste die Theatergruppe „d´Schmarra-Raatscher“ des Albvereins Jebenhausen bei den drei Theateraufführungen in der vollbesetzten Wasenhalle mit dem Stück „ Drei Baura ond a Baby“ und konnten einen vollen Erfolg verbuchen. Das Bühnenstück wurde nach monatelangen Proben unter Regie des neuen Theaterleiters Udo Leyrer, der selbst zugleich noch eine Hauptrolle übernommen hat, einstudiert. Auch ist ihm gelungen, die passenden Schauspieler für das Lustspiel zu finden.

 Witwer Josef Burger, gespielt von Rainer Volland, bewirtschaftet mit seinem Sohn Georg (Udo Leyerer) und dem Knecht Xaver (Dieter Hiller) den Hof. Kathi (Edeltraud Mayer), die Freundin des Sohnes, hilft in dem Männerhaushalt mit. Es lief auf dem Hof alles bestens, bis eines Tages der Dorfpostbote (Werner Schlein) einen Brief von Burgers Schwester Theres (Barbara Maier) bringt. Theres ist mit Richter Jakob verheiratet und wohnt in der Stadt. Sie kündigt ihren Besuch auf dem Hof an. Der Bauer glaubt, schlimmer kann es nicht mehr kommen. Aber er hat sich getäuscht. In der Scheune findet Xaver ein kleines Kind in einem Korb und obendrein einen Brief. Einer des Männertrios soll der Vater sein. Aber wer? Theres wird unterstützt von der ungeliebten Kramer Zens (Ursula Volland), der Tratschtante des Ortes, und will den Fall klären. Am Ende der Ermittlungen kommt es zu einer von Theres einberufenen Gerichtsverhandlung, in der natürlich alles geklärt und zusammengeführt wird, was zusammengehört. Knecht Xaver wird der Vater sein. Als Zeugin erscheint die junge Vroni (Susanne Irtenkauf) und schildert ihr Techtelmechtel mit Xaver beim Schützenfest. Es ist schon interessant, was sich so alles auf einem Bauernhof abspielen kann.

 Die Zuschauer konnten sich auf amüsierte und unterhaltsame Stunden mit dem Theaterstück in drei Akten von Jürgen Schuster freuen. Schon nach kurzer Zeit sprang der Funke auf das Publikum über, welches nicht mit begeistertem Szenenapplaus sparte. Zum Schluss wurden die Theaterspieler „d´Schmarra-Raatscher“ und das Team hinter den Kulissen mit langanhaltendem Schlussbeifall belohnt. Den oben erwähnten Darstellern und Souffleur Albert Mühleck für den Einsatz ein herzliches Dankeschön, denn alle mussten viele Entbehrungen auf sich nehmen und Freizeitstunden für die Auftritte opfern. Das gespielte Theaterstück stand zum ersten Mal unter der Spielleitung von Udo Leyrer. Zuvor war Rainer Volland über 30 Jahre der verantwortliche Theaterleiter. Wie jedes Jahr bot die Ortsgruppe des Vereins ein vielfältiges Speisenangebot an.

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Nach der letzten Vorstellung konnte Theaterleiter Udo Leyrer dank der gut besuchten Aufführungen einen Spendenscheck über 1400 Euro an das Bildungszentrum Jebenhausen der Lebenshilfe Göppingen übergeben. Die Theatersaison wurde mit der letzten Aufführung am 1. April in der Heldenberghalle in Winzingen beendet.

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Bericht und Fotos: Monika Lechner

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„In Jebenhausen gab es im April 2016 einen „Mord im Hühnerstall“

 Ein paar vergnügliche Stunden haben die Laienspieler „d´ Schmarra-Raatscher“ des Schwäbischen Albvereins Ortsgruppe Jebenhausen ihrem Publikum mit dem pfiffigen Schwank „Mord im Hühnerstall“ beschert. Die vielen Theaterfreunde aus Nah und Fern ließen sich es nicht entgehen, den Dreiakter von Regina Rösch anzusehen. Einige Monate haben die neun Theaterspieler geprobt und sich auf die Aufführungen vorbereitet. Unter der Spielleitung von Rainer Volland und Udo Leyrer, die auch im Stück mitspielten, führten die Laienspieler im April dreimal das lustige Theaterstück in der Wasenhalle auf.

In einem ansprechenden Bühnenbild begann alles ganz harmlos. Junggeselle Alfons Zipperich, gespielt von Udo Leyrer, ein Mann in den besten Jahren und Finanzbeamter aus Leidenschaft, wird von seiner Schwester Lisbeth (alias Evelin Walter) bestens versorgt. Als in Lisbeths Pension zwei weibliche Feriengäste auftauchen, kommt Alfons und sein bester Freund Karl-Josef Fröhlich (Rainer Volland), der stets von seiner Schwester Sophie (Ursula Volland) überwacht wird, in den zweiten Frühling und die plötzlich erwachten Triebe der Junggesellen kommen heftig durcheinander. Doch die beiden Damen, die schöne Agathe Sauer (Edeltraud Mayer) und die noch schönere Sabine Saftig (Barbara Maier) haben es nur auf das Geld der beiden „Ladenhüter“ abgesehen. Als Alfons und Karl-Josef nach Überwindung einiger Hindernissen mit den beiden Schönen ausgehen, verläuft einiges ganz anders als von den Beteiligten erwartet. Nach einer heftigen Auseinandersetzung im Hühnerstall bleibt eine Leiche zurück – Alfons! Wer ist der Mörder? Und wohin mit der Leiche? Die unerkannt in der Pension eingemieteten Kommissare Horst Derrik (Dieter Hiller) und Harry Kleiner (Hermann Anwander) sind zur Stelle und entdecken vor dem Hühnerstall eine Blutspur. Bei den Ermittlungen gibt ihnen der Dorfpolizist von Jebenhausen, Leo Schnapper, (Werner Schlein) fachkundigen Rat. Lisbeth und Sophie finden keine Ruhe, zumal auch noch Max (Udo Leyrer), der Zwillingsbruder von Alfons, auftaucht. Als man schließlich glaubt, eine Leiche sicher im Hühnerstall versteckt zu haben, nehmen die Ermittlungen eine ungeahnte Wende, denn Finanzbeamte halten mehr aus, als man allgemein denkt.

 

Die Theatergruppe war mit viel Spielwitz und Spielfreude auf der Bühne. Das Publikum fühlte sich in jeglicher Hinsicht gut unterhalten. Dies zeigten die Besucher durch reichlichen Beifall und vielen Lachern während des Stücks. Große Bühnenerfahrung kommt hier also zusammen und dem Publikum zugute. Den Darstellern für ihren Einsatz ein herzliches Dankeschön, denn sie mussten viele Entbehrungen auf sich nehmen und Freizeitstunden für die Auftritte opfern. Ebenso herzlichen Dank an die Souffleure Jürgen Metzler und Wolfgang Rösel, die in diesem Jahr das erste Mal mitwirkten und bei Durchhängern in die Bresche sprangen. Auch in diesem Jahr bot die Ortsgruppe des Vereins den Besuchern zur unterhaltsamen Bühnenkost ein vielfältiges Speiseangebot aus der Küche an.

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Seit Jahren gibt die Theaterabteilung einen Teil des Erlöses einer Theaterveranstaltung für einen guten Zweck. Dabei ist es den Akteuren wichtig, dass das Geld hier in der Region verwendet wird. Durch die gut besuchten Veranstaltungen überreichte Theaterleiter Rainer Volland nach der Theateraufführung am Sonntagnachmittag einen Spendenscheck über 1.500 Euro an die Regionalgruppenleiterin Gertrud Reick der Parkinson-Selbsthilfegruppe Göppingen. Mit der Theateraufführung am 23. April in der Heldenberghalle in Winzingen wurde die Theatersaison für dieses Jahr beendet.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner

 

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 Theateraufführung 2015

Leberkäs als Liebesstifter  Die Theatergruppe „d´Schmarra-Raatscher“ des Schwäbischen Albvereins Jebenhausen führte im April dreimal das turbulente Lustspiel „Liebe, Lügen, Leberkäs“ in der Wasenhalle auf. Erfreulicherweise waren durch die vielen Anhänger und Freunde des volkstümlichen Theaters die Aufführungen sehr gut besucht. Theaterregisseur Rainer Volland, der selber bei dem Stück mitspielte, hatte bei der Auswahl des Dreiakters das Passende gefunden sowie bei der Rollenverteilung. Das Acht-Personen-Stück aus der Feder von Jürgen Schuster geizte nicht mit Überraschungsmomenten und frechen Sprüchen. Nach monatelangen Proben ist es den Laiendarstellern gelungen, dem Publikum eine ausgezeichnete und lustige Vorstellung darzubieten, welche in manchen Szenen aus dem wirklichen Leben erzählt. Den Akteuren gilt ein großer Dank für ihren Idealismus und die vielen Freizeitstunden, welche sie geopfert haben. Der nicht sonderlich beliebte und cholerische Metzgermeister Jakob Säuling, gespielt von Werner Schlein, muss seine Berufsehre gegen seine aufmüpfigen Familienmitglieder, Ehefrau Anni (Ursula Volland), Tochter Carolin (Barbara Maier) und vor allem gegen seinen Gesellen Fritz Hack, dargestellt von Dieter Hiller, verteidigen. Jakob Säuling war fast jedes Mittel recht und nahm sogar die Dienste des angeblich blinden und mit hellseherischen Fähigkeiten ausgestatteten Michel Gugger (Rainer Volland) in Kauf. Nach seiner Rückkehr von einem Auslandsaufenthalt verdient er sein Geld mit esoterischen Beratungen und Sitzungen. Die etwas einfältige Bäckerstocher Fanny (Edeltraud Mayer) hat sich über beide Ohren in den schüchternen und unerfahrenen Postboten Georg Wammerl (Udo Leyrer) verliebt. Die Rolle des sensiblen Opa Blechle spielte Hermann Anwander. Die Souffleuse Ursula Maier sorgte dafür, dass es keine Durchhänger gab. Das Publikum konnte sich bei den Darbietungen über viele lustige Szenen und Momente freuen. Damit strapazierte die Theatergruppe die Lachmuskeln ihrer Zuschauer gewaltig. Die Theaterspieler erhielten langanhaltenden Applaus für ihre großartigen Leistungen von den Besuchern. Durch die gut besuchten Veranstaltungen konnte Rainer Volland nach der Premierenvorstellung einen Spendenscheck über 750 Euro an Ruth Nirschl-Weber vom Bildungszentrum Jebenhausen der Lebenshilfe Göppingen, und bei der letzten Aufführung am Samstagabend einen Scheck in gleicher Höhe an Joachim Wichor von der Freiwilligen Feuerwehr Jebenhausen, überreichen. 2015theaterscheck22 2015theaterscheck1 Bericht: Monika Lechner   20 Jahre erfolgreiche Theateraufführungen in der Wasenhalle  2015theater20Jahre Die Theatergruppe „d´Schmarra-Raatscher“ des Schwäbischen Albvereins konnte vor kurzem ein Jubiläum feiern: 20 Jahre öffentliche Theateraufführungen vor jeweils großem Publikum in der Wasenhalle in Jebenhausen.  Eine Theatergruppe wurde bereits im Jahre 1967 gegründet, deren Aufführungen aber nur innerhalb von Veranstaltungen des Albvereins stattfanden. In den früheren Jahren waren als Theaterleiter Heinz Elsner, Willi Heim † und Erika Hensgens tätig. Theaterleiter Rainer Volland hat bereits von 1987 bis 1991 die Theatergruppe mit Erika Hensgens gemeinsam geführt. Seit 1992 übernahm er allein die Gesamtleitung, die Regie, ebenso die Inszenierungen der Theaterstücke, und erledigt unzählige Kleinigkeiten rund um das Theater.  Die talentierten Akteure proben jeweils einige Monate vor den Aufführungen und bereiten sich intensiv darauf vor. Der Einsatz lohnt und die Spielfreude der Theaterleute springen voll aufs Publikum über. Es ist zu spüren, dass die Kernmannschaft der Theatergruppe seit vielen Jahren gemeinsam auf der Bühne steht. Sie spielen ihre Rollen textsicher und mit Bravour. Durch die gut besuchten Veranstaltungen wurde seit 2004 ein Teil des Reinerlöses für wohltätige Zwecke gespendet. Vier Mal im Jahr stehen sie auf der Bühne. Drei Vorführungen finden in Jebenhausen in der Wasenhalle und eine in Winzingen in der Heldenberghalle statt. Zur Freude der zahlreichen Liebhaber der schwäbischen Mundart geben sie ihr Können zum Besten.  Bericht und Fotos: Monika Lechner