Rückblick 2018

Familienabend wurde am Samstag, 13. Oktober, bei bester Stimmung gefeiert

 Rund 100 Mitglieder und Wanderfreunde wollten sich am vergangenen Samstag den Familienabend des Schwäbischen Albvereins Jebenhausen im Gemeindesaal der Jakob-Andreä-Kirche nicht entgehen lassen. Der herbstlich geschmückte Saal bot ein entsprechendes Ambiente für die Gäste.

 Der erste Vorsitzende Werner Schlein begrüßte die Anwesenden, die Jubilare, Bezirksamtsleiterin Frau Bressmer, Pfarrer Wallentin von der evangelischen Kirchengemeinde sowie die Musikanten vom „Tintenbach-Trio“. Nach einem „Schwäbischen Vesperteller“ wurden traditionsgemäß langjährige Mitglieder geehrt.

 

Für 50 Jahre Treue zum Verein konnte Inge Volland die Ehrennadel, eine Urkunde und ein Blumengebinde überreicht werden. Werner Schlein bedankte sich bei ihr für die verschiedenen Tätigkeiten im Verein, unter anderem als Wirtschaftsführerin in den Jahren 2002 bis 2006.

 

Die musikalische Umrahmung übernahm das „Tintenbach-Trio“ und animierte das Publikum zum Mitsingen und Mitklatschen. Mit ihrer Unterstützung wurde gemeinsam das „Albvereinslied“ gesungen.

 

Durch das vielseitige Programm hatten die Besucher einen abwechslungsreichen und kurzweiligen Abend. Im Laufe des Abends trat die Theatergruppe „d´Schmarra-Raatscher“ zwei Mal auf mit einem Sketch „Lösung einer Rechenaufgabe“ und mit dem „Vereinsausflug mit dem Bus“ und brachte die Besucher zum Lachen. Ingrid Dauner und Gertrud Koller unterhielten sich über einen „anstrengenden Matratzenkauf“ und ließen dabei tiefer in ihr Alltagsleben blicken. Die Gymnastikgruppe führte einen „zwölf Mann“ starken Squaredance mit dem entsprechenden Outfit auf. Die letzte Aufführung übernahm Gertrud Koller mit ihren Akkordeonspielern Udo Leyrer und Albert Mühleck. Die Gäste wurden mit Musik und Gesang mit einem Potpourri „über den Brenner nach Bella Italia“ musikalisch entführt. Alle Mitwirkenden erhielten einen kräftigen Applaus von den Gästen; ja, sogar Zugabe wurde gefordert.

 

Mit Ende des offiziellen Teils bedankte sich Werner Schlein bei allen Anwesenden für ihr Kommen. Ein herzliches Dankeschön ging an die Ausschussmitglieder, an die Helfern des heutigen Abends für den gelungenen Familienabend sowie an Alle, die in irgendeiner Weise bei Veranstaltungen und bei Wanderungen im gesamten Jahr zum guten Gelingen beigetragen haben.

Bericht: Monika Lechner

Fotos: Anton und Monika Lechner

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Wanderung auf dem Remstal-Höhenweg

 16 Wanderer und zwei Kinder nutzten am Sonntag, 7. Oktober, das schöne Herbstwetter, um eine Wanderung auf dem Remstal-Höhenweg zu unternehmen.

    

Mit den Wanderführern Simone und Matthias Csulits und den Kindern Sophia und Sebastian führte die Tour von einem Wanderparkplatz oberhalb von Grunbach durch bunt gefärbte Laubwälder auf den Aussichtspunkt Hörnleskopf. Auf einer Höhe von 452 Metern hatten die Albvereinler eine herrliche Sicht auf Korb und die Gegend. Auf der Strecke wurde eine kurze Pause an einem Waldspielplatz in der Nähe des Bernsteiner Seele eingelegt.

 

Der Weiterweg führte zum Kleinheppacher Kopf, auch s´Köpfle genannt, dem Hausberg von Kleinheppach. Der Aufstieg wurde durch einen fantastischen Blick ebenfalls auf Korb, Kleinheppach und die Umgebung belohnt. Die Wandersleute konnten somit auf einem toll angelegten Grill- und Spielplatz bei einer prächtigen Aussicht die Mittagspause genießen. Die Wanderführer hatten ein Fest zu feiern und somit wurde die Gruppe mit Sekt und einem Schnäpsle überrascht.

 

Der Weiterweg ging durch herrliche Weinberge mit noch zum Teil prall gefüllten Trauben oberhalb von Großheppach über Gundelsbach, einem kleinen Weiler mit zirka 100 Einwohnern, zurück zum Ausgangspunkt.

 

Eine schöne Wanderung mit einer reizvollen Landschaft durch Wälder, Streuobstwiesen und Weinbergen endete nach viereinhalb Stunden Wanderzeit und einer Wanderstrecke von 14 Kilometern. Zum geselligen Abschluss kehrte die Gruppe in Buoch ein.

 Bericht: Monika Lechner

Fotos: Anton und Monika Lechner

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Ausflug zum ErlebnisWaldpfad am 16. September

Den AlbvereinsAktionsTag für Kinder, Jugendliche und Familien am
16. September nahmen 18 Erwachsene und 11 Kinder der Ortsgruppe Jebenhausen zum Anlass, den Naturatum ErlebnisWaldpfad bei Schwäbisch Gmünd zu erkunden.

Vom Parkplatz Taubental startete die Gruppe zu dem drei Kilometer langen Rundweg, der mit seinen 31 Stationen zum Entdecken, Lernen und Spielen im Wald einlädt. Mit Begeisterung ging es bergauf auf Entdeckertour, vorbei an Stationen wie „Alles im Gleichgewicht“, „Labyrinth“, „Tierweitsprung“ und „Waldburg Hohenstaufen“, die alle ausgiebig getestet wurden.

Im Landschaftspark Wetzgau wurde anschließend Mittagsrast gehalten; hier konnte der Aussichtsturm Himmelsstürmer bestiegen werden, manche versuchten sich als Floßkapitän beim Wasserspielplatz oder genossen einfach das herrliche Spätsommerwetter.

Frisch gestärkt ging es dann weiter zum Startpunkt der 350m langen XXL-Waldkugelbahn mit dem Thema: „Auf dem Holzweg“. Kinder und Erwachsene verfolgten gleichermaßen begeistert die zuvor selber beschrifteten und bemalten Holzkugeln auf ihrem rasanten Weg ins Tal.

An der Grillstelle nahe des Ausgangspunktes ließ man die Tour bei Grillvesper, Fußball- und Frisbeespielen ausklingen

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Fotos und Bericht: Martin Betz

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Neckarhöhen-Tour

 Traumhafte Aussichten über die Neckarhöhen und Schloss Liebenstein konnten 17 Wanderer des Albvereins Jebenhausen am ersten Sonntag im September rund um Ottmarsheim genießen.

 Von Jebenhausen bei der Volksbank ging die Fahrt um 9:30 Uhr durch das herrliche Remstal nach Ottmarsheim. Vom Industriegebiet führte die Tour ein Stück durch den Ort, bis die Gruppe Schloss Liebenstein mit der Schlosskapelle bei Neckarwestheim, dem Stammschloss der Jebenhäuser Liebensteiner, mit dem heutigen Schlosshotel erreichte. Jeder konnte sich anhand eines beschilderten Rundgangs durch das weitläufige Schlossareal mit eindrucksvollen Bauten ein Bild machen.

    

Nach dem Mittagsessen mit Rucksackvesper ging es zuerst auf einem Pfad und über ausgesuchte Wege durch die Waldgebiete Bonholz und Buchholz mit Sitzgelegenheiten, wo eine kurze Verschnaufpause eingelegt wurde.

 

Zweites Ziel der Wanderung waren die Hessigheimer Felsengärten mit beeindruckenden riesigen Felsbrocken, von denen man weit über das Neckartal und hinüber zur mittelalterlichen Stadtkirche von Besigheim blicken konnte. Die schroffen, kühn aufragenden Muschelkalkfelsen über dem Neckar sind eine geologische Attraktivität, die es so nirgendwo sonst gibt. Auf dem oberhalb verlaufenden Pfad erreichten die Wandersleute den herrlichen Aussichtspunkt, der als „Schönste Weinsicht 2016“ ausgezeichnet wurde. Durch beschauliche Weinberge und zwischen Weinstöcken in berauschender Höhe kamen die Albvereinler zur Käsbergkanzel mit einem prächtigen Blick auf die Neckarschlaufe bei Mundelsheim.

 

Durch den Römischen Gutshof und Mithrastempel erreichte die Gruppe nach zirka fünf Stunden Wanderzeit und einer Wegstrecke von etwa 17 Kilometern Ottmarsheim.

 In Heimatnähe kehrten die Wanderer in Schmid´s Gaststätte „Am Park“ in Rechberghausen ein. Ausgesucht und organisiert haben die Tour Monika und Anton Lechner.

 Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Wanderung im Hörschbachtal

Eine super Wanderung im Hörschbachtal bei Murrhardt unternahmen 30 Wanderfreunde der OG Wangen und Jebenhausen.

In Fahrgemeinschaften sind wir nach Murrhardt gefahren. Vom Wanderparkplatz direkt am Eingang des Hörschbachtals konnten wir unsere abenteuerliche Wanderung beginnen.

Der Wald und der Bachlauf ließen die hochsommerliche Temperatur angenehm erscheinen. Gleich am Anfang des Tals stießen wir auf den ersten Wasserfall. Der konnte sogar trockenen Hauptes hinterlaufen werden. Was von einigen, vor allem den Kindern, auch ausprobiert wurde.

Weiter gings immer dem Bachlauf entlang über Wurzeln und Steine. Der Bachlauf musste immer wieder gequert werden, manchmal über eine Brücke aber auch über Steine oder Holzstämme im Hörschbach. Das war teilweise abenteuerlich. Doch alle Teilnehmer, vor allem die Kids, waren begeistert.

Nach ca.2 Stunden sind wir am Ende des Tales, am zweiten Wasserfall, angekommen. Noch den Berg hinauf und unser Mittagsrastplatz war erreicht.

Nach der Mittagsrast mussten wir aus dem Hörschbachtal auf die Anhöhe. Hier wanderten wir am Rand des Hörschbachtals zurück zum Ausgangspunkt.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwanderer der zwei Ortsgruppen und an die Wanderführer Rudi Schaal und Hans Leier

Susanne Leier

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Löwenpfadtour „Felsenrunde“ fand am 12. August statt

 Start und Ziel der Augustwanderung mit elf Wanderfreunden war beim Kurpark in Bad Überkingen und führte zuerst ein Stück durch den schön angelegten Park. Weiter führte die Wegstrecke auf dem im Juli letzten Jahres frisch eingeweihten Löwenpfad „Felsenrunde“, der als einer der schönsten Wanderwege Deutschlands ausgezeichnet werden soll.

 Die Tour führte über Baumwiesen, vorbei am Schillertempel und am Friedhof Heiligenäcker, hinauf zum Dreimännersitz mit einem herrlichen Blick auf die Fünftälerstadt Geislingen.

    

Am dortigen Grillplatz wurde die Mittagsrast mit Rucksackvesper eingelegt. Von hier aus unternahm die Gruppe einen Abstecher zum Ramsfelsen mit einer traumhaften Aussicht über das mittlere Filstal bis zum Hohenstaufen, Stuifen und Rechberg.

 

Entlang des Golfplatzes, nach einem kurzen Halt mit einer Kaffeepause auf der großen Sonnenterrasse im Restaurant 19 des Golfclubs, führte der Rundweg durch den Ort Oberböhringen. Von hier aus folgten die Wandersleute auf die Hochfläche zum Aussichtspunkt Sandgrube, den höchsten Punkt der Wanderung mit 751 Metern Höhe. Um von dort die Fernsicht in alle Himmelsrichtungen genießen zu können, mussten die Wanderer zuerst eine beeindruckende Höhe von 430 Höhenmetern überwinden. Gemütlich ging es entlang der Hausener Wand mit Sicht hinunter nach Hausen und weit darüber hinweg ins obere Filstal. Beim Jungfraufelsen, mit einem letzten prächtigen Rundblick genossen die Albvereinler die einzigartigen Landschaftsausblicke, bevor es von der Hochfläche auf einem Serpentinenpfad durch einen dichten Buchenwald hinab nach Bad Überkingen ging.

 

Nach zirka 18 Kilometern Wegstrecke und einer Wanderzeit von fünf Stunden erreichten die Wanderer den Ausgangspunkt. Auf der Rückfahrt kehrte die Gruppe im Schützenheim in Eschenbach ein. Die gemütliche Einkehr rundete die gelungene Sonntagswanderung mit den Wanderführern Monika und Anton Lechner ab.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner

 

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Vormittagswanderung um Jebenhausen

 Sonne und gutes Essen lockten am vergangenen Sonntag, 15. Juli, 22 Albvereinler, davon zwei Kinder, zu einer Wanderung um Jebenhausen.

Vorstand Werner Schlein ließ eine alte Tradition wieder aufleben und wanderte vom Treffpunkt bei der Volksbank zum Ziel: Mittagseinkehr beim Gartenfest der Gartenfreunde. Los ging es um 10 Uhr zuerst ein Stück durch Jebenhausen, bis die Tintenbachstraße erreicht wurde. Ein erster Stopp mit einer Schnapsrunde wurde bei Renate und Helmut Schanbacher eingelegt.

Weiter führte die Strecke durch die Straße Auf dem Hof, bis es durch das Pfuhlbachtal und das Gebiet Totländ, mit einem schönen Blick auf die Albkante, ging. Ährenfelder, saftige Wiesen, ein herrliches Sonnenblumenfeld und Blumen säumten den Wegesrand.

Nach Überquerung der Landesstraße, welche von Jebenhausen nach Heiningen führt, hatten die Wandersleute nochmals herrliche Aussichtspunkte auf die verschiedenen Erhebungen unserer Heimat, wie den Wasserberg, Fuchseck, Kornberg, Bossler und Aichelberg. Anschließend führte die Vormittagswanderung durch den Eichert zum Ziel.

Pünktlich zur Mittagszeit kamen die Wanderer nach der zweistündigen Tour beim Gartenfest bei den Gartenfreunden am Kurzen Holz an. Bei schönem Sommerwetter und bei guter Musik verweilten die Wanderer noch einige Zeit im Zelt und ließen sich das schmackhafte Mittagessen schmecken.

Bericht: Monika Lechner

Fotos: A. und M. Lechner

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Wanderung Rössleweg

 Am 24.6.2018 trafen sich neun Wanderer zum 4. Teil des Rössleweg rund um Stuttgart.

 Mit dem Auto ging es bis zur Doggenburg im Norden von Stuttgart. Von einer vielbefahrenen Straße ging der Weg sofort durch den Wald und vom Stuttgarter Verkehr war nichts mehr zu hören. Bis ins Feuerbacher Tal verlief der Weg abwärts im Wald. Aufwärts ging es dann durch weitere Waldstücke und entlang von Gärten bis zur Hohen Warte, dann vorbei an der ehemaligen Dischinger Burg, wo eine Rast eingelegt wurde.

 Am Rande von Weilimdorf ging es dann weiter hinauf zum Feuerbacher Höhenweg. Bei einer weiteren Rast genoss man das Panorama vom Schloss Solitude bis zum Pragsattel. Weiter führte der Weg durch Zuffenhausen und die angrenzenden Weingärten bis ans Robert-Bosch-Krankenhaus.

 

Nach einer Kaffeepause konnte dann das letzte Stück bis zum Burgholzhofturm bewältigt werden. Einige Wanderer genossen dann noch den Ausblick vom Turm auf Stuttgart-Ost. Zurück ging es mit dem Bus bis zur Doggenburg. Bei einer Einkehr in Faurndau beschlossen die Wanderer den Tag.

 

Bericht: Dorothee Ries

Fotos: Helmut Ries

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Albverein entzündet Sonnwendfeuer am 15. Juni

 Mit einem leuchtenden Sonnwendfeuer wurden der längste Tag im Jahr und der Sommerbeginn schon am vergangenen Freitagabend gefeiert. Das kleine gemütliche Fest gehört längst zur festen Einrichtung im Jahreslauf.

 Durch das herrliche Sommerwetter kamen viele Albvereinsmitglieder und Gäste und feierten gemeinsam das Brauchtum auf einer herrlichen Baumwiese mit einem schönen Blick auf Jebenhausen. Die aufgestellten Bänke waren somit schnell belegt.

     

Das mitgebrachte Grillgut konnte auf dem Holzkohlegrill neben einem Schwätzchen gebraten werden.

 

Bei Einbruch der Dunkelheit wurde der große Holzstapel, den fleißige Helfern mühevoll aufgebaut hatten, entzündet. Der riesige Holzstoß brannte lichterloh und die Flammen loderten meterhoch zum Himmel empor und Funken sprühten in den Nachthimmel.

 

Ein paar Feuerwehrmänner der Feuerwehr Jebenhausen standen bereit, um zur Not rechtzeitig eingreifen zu können. Die abendliche Kühle wich schnell der sengenden Hitze des Feuers. Die Anwesenden versammelten sich um das Feuer und feierten in der lauen Sommernacht noch ausgiebig.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Wanderung auf dem „Orchideenpfad“ am 6. Mai

Bei blauem Himmel mit strahlendem Sonnenschein erwanderte die Albvereinsgruppe Jebenhausen bei der Mai-Wanderung den zirka zehn Kilometer langen „Orchideenpfad“, einen der neu angelegten Löwenpfade.

 Vom Ausgangspunkt beim Wanderparkplatz Hexensattel zwischen Reichenbach im Täle und Unterböhringen machten sich 20 Erwachsene und zwei Kinder auf dem aufwärts führenden schmalen Pfad durch eine Heidelandschaft zum Gipfel des Haarbergs. Die Wanderer mussten hoch hinauf, um den Panoramaausblick beim Kreuz in einer Höhe von 746 Metern zu genießen. Der steile Aufstieg wurde jedoch mit einer prächtigen Aussicht ins Obere Filstal belohnt.

   

Der Weiterweg führte durch schöne Waldwege und über Kalkmagerwiesen zum Wasserberghaus. Dort genossen die Wandersleute im Freien kühle Getränke, Kuchen und Kaffee sowie die warmen Sonnenstrahlen. Auch von hier hatten die Albvereinler einen fantastischen Fernblick auf die drei Kaiserberge und das Albvorland.

 

Nach der Stärkung ging die Tour auf teilweise naturbelassenen und geteerten Wegen steil hinab zum Gairenhof. Der am Hang weiterführende Rückweg folgte durch abwechslungsreiche Naturlandschaften mit herrlich blühenden Pflanzen und Frühlingsblumen, durch Waldstücke und über Wacholderheiden, mit immer wieder schönen Aussichtspunkten, bis die Gruppe den Ausgangspunkt nach zirka dreieinhalb Stunden Wanderzeit erreichte.

 

Ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus „Hirsch“ in Unterböhringen rundete die Nachmittagswanderung ab. Die Rundwanderung „Orchideenpfad“ wurde von den Wanderführern Doris und Manfred Lindauer organisiert und durchgeführt.

 Bericht und Fotos: Monika Lechner
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Immer volles Haus bei den Theateraufführungen im April 2018

 Die Theatergruppe „d´Schmarra-Raatscher“ des Schwäbischen Albvereins Jebenhausen begeisterte ihr Publikum mit dem Lustspiel „Psychostress und Leberwurst“ mit einer dreimaligen Aufführung in der Wasenhalle. Seit Monaten haben die Darsteller unter der Regie von Udo Leyrer für die Aufführungen geprobt und sich intensiv vorbereitet.

 Das Stück handelt von der selbstbewussten Gundula Störrisch (Katja Schmid), die auf dem Hof von Vinzenz Vilsbauer (Rainer Volland) zusammen mit den Kindern Benno und Rosi (Udo Leyrer und Susanne Irtenkauf) erscheint und behauptet, sie wäre hier zuhause. Bald wurde bemerkt, dass die Frau einen „geistigen Dachschaden“ hat und man versucht, selbst mit Polizeigewalt (Werner Schlein), die Dame wieder loszuwerden. Anstaltsarzt Dr. Hirnbrand (Albert Mühleck) steckt derweilen den Falschen in die Klapsmühle. Erst einmal stehen die Vorbereitungen für den fünfzigsten Geburtstag für den Bauern an. Alle tragen zum guten Gelingen des Festes bei: Gundula, die garstige Nachbarin (Ursula Volland), die schwerhörige Oma (Edeltraud Mayer), Bauchtänzerin mit Gipsfuß (Dieter Hiller) sowie Karin Hiller und Marco Spang. Trotz vieler Überraschungen und Turbulenzen kommt es zu einem guten und glücklichen Ende.

 Premiere war am Samstagabend, 7. April, um 19 Uhr mit dem Schwank in drei Akten von Albert Kräuter. Die Laienspielgruppe traf vom ersten Augenblick voll den Geschmack des Publikums. Mit Schwung und Witz sorgten sie für viele Gelächter in der ausverkauften Wasenhalle. Das Publikum konnte sich bei den Aufführungen über einige lustige Szenen und Momente freuen und sparte nicht mit begeistertem Szenenapplaus. Auch bei der Sonntagnachmittag-Aufführung mit Kaffee und Kuchen sowie bei der letzten Darbietung am vergangenen Samstagabend war der Saal gut gefüllt. Den obigen talentierten Darstellern und der Souffleuse Babara Maier für ihren Einsatz ein herzliches Dankeschön, denn sie mussten viele Entbehrungen auf sich nehmen und Freizeitstunden für die Auftritte opfern. Ebenso vielen Dank an die zahlreichen Besuchern und an die fleißigen Kuchenbäcker/-innen sowie dem gesamten Team, das im Hintergrund mitgeholfen hat.

 Seit Jahren gibt die Theaterabteilung einen Teil des Erlöses der Theaterveranstaltungen für einen guten Zweck. Die Aufführungen waren sehr gut besucht, so kam ein schöner Betrag zusammen. Nach der Theateraufführung am Sonntagnachmittag konnte Theaterleiter Udo Leyrer eine Spende über 1400 Euro der Selbsthilfegruppe für Parkinson-Erkrankte in Göppingen übergeben. Die Freude war auf beiden Seiten groß.

 Mit den Aufführungen am Samstag, 21. April, in Winzingen in der Heldenberghalle und am Samstag, 28. April, in Wäschenbeuren in der TSV-Halle endete die diesjährige erfolgreiche Theatersaison.

 Bilder siehe unter „Theatergruppe“

Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Frühjahrswanderung auf dem Eislinger Rundwanderweg

 Die Frühlingssonne lockte 20 Wanderer am Palmsonntag zum Mitwandern mit Monika Lechner rund um die Nachbarstadt Eislingen an. Zuerst führte die Tour ein Stück durch die Stadt in Richtung Buchrain. Durch den Wald und anschließend auf einem Wiesenpfad gelangte die Gruppe in die Nähe des Wohngebiets von Manzen mit einem schönen Blick zur Schwäbischen Alb und auf den Wasserberg.

 

Nach dem Waldgebiet Brenntenhau wurde die Landesstraße überquert, welche Süßen und Schlat verbindet. Auf dem Weiterweg durchstreiften die Wandersleute den Schlater Wald mit dem schön angelegten zweieinhalb Kilometer langen Wald-Aktiv-Pfad. Ein „Umtrunk“ und ein paar Süßigkeiten gaben wieder frischen Schwung für den Weitermarsch, der hinunter zum Burrensee und weiter auf dem Burrenweg aus dem Wald führte.

 

Der Rückweg ging unter der B10 hindurch ins Neubaugebiet Rabenwiesen in Süßen. Über die Anhöhe der Halden und über Treppen erreichten die Albvereinler das Industriegebiet von Salach, danach das Eichenbach-Stadion und auf dem alten Postweg die Stadt Eislingen. Auf dem letzten Streckenabschnitt gab es landschaftlich herrliche Rundblicke auf die drei Kaiserberge, ins Ottenbacher Tal, zum Aasrücken, dem Staufeneck sowie dem Lauter- und Filstal bis zur Albkette.

 

Nach der dreistündigen Tour mit einer Streckenlänge von zirka 13 Kilometern genossen die Wanderer die Abendeinkehr im Gasthaus „Vogelgarten“ in Eislingen.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner

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„Alt-Jebenhausen“

Beim Lichtbildervortrag am Samstag, 10. März, unter dem Motto „ Jebenhausen in früherer Zeit – ein Streifzug in Bildern“ konnte Vorsitzender Werner Schlein bei der diesjährigen Veranstaltungsreihe zahlreiche Albvereinsmitglieder und Gäste im Gemeindesaal der Jakob-Andreä Kirche begrüßen und freute sich über ein volles Haus.

 

Anton Lechner zeigte etwa 230 Diabilder aus seinem Fundus und bot eine Reise in die Vergangenheit von der Ortsgeschichte Jebenhausen. Im ersten Teil präsentierte er Fotos von „Alt-Jebenhausen“. Im zweiten Teil kamen die Besucher in den Genuss aus dem früheren Gemeindeleben, zum Beispiel zeigte er die vielen alten Wirtschaften, die heute nicht mehr zu finden und teilweise in Vergessenheit geraten sind. Weitere Fotos gab es von Veranstaltungen, unter anderem vom Albvereins-Hock von 1989 in der Blasengasse, später an der Wasenhalle und heute an der Blumhardt-Schule. Von weiteren Festen und durchgeführten Veranstaltungen gab es Dias wie vom Brunnenhock, Weinfest, Ostereiersuchen, Bergabtrieb, Pflugtag, Waldweihnacht und von der Nikolausfeier, welche heute nicht mehr stattfinden. Zuletzt zeigte Anton Lechner einige Fotos aus der neueren Geschichte, unter anderem vom 100-jährigen Jubiläum, welches der Albverein im September 2006 feiern konnte. Anton Lechner untermalte die Bilder mit amüsanten Erzählungen.

 

Am Ende des Lichtbildervortrages nach zirka zwei Stunden gab es viel Applaus von den begeisterten Zuschauern. Der Vorsitzende Werner Schlein bedankte sich bei Anton Lechner für den interessanten Lichtbildervortrag mit einem Präsent sowie bei den vielen Anwesenden für ihr Kommen.

 

Bericht und Fotos: Monika Lechner


Nachmittagswanderung zum Schloss Filseck am 25. Februar

 An der Wanderung der Gymnastikgruppe, welche wie üblich einen Tag nach der Hauptversammlung stattfindet, beteiligten sich 19 Erwachsene und zwei Kinder, Sophia und Sebastian, bei trockenem Winterwetter mit herrlichem Sonnenschein. Natürlich pfiff auch manchmal der Wind um die Ohren.

 Treffpunkt zum Abmarsch war um 13:30 Uhr bei der Volksbank Jebenhausen mit dem Ziel Schloss Filseck. Die Rundwanderung verlief am Waldeckhof, am Schützenhaus und weiter durch den Waldteil Schützenkopf, bis der Weg am Feldkreuz nach Faurndau abbog. Von hier hatte die Gruppe einen herrlichen Blick auf die Stadt Göppingen mit dem Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen im Hintergrund und im Vordergrund lag der Stadtteil Faurndau.

   

Der Weiterweg führte durch Faurndau bis zur Stiftskirche. Nach der Überquerung der Straße, welche von Faurndau nach Sparwiesen führt, ging es an der Gartenanlage Kühberg und am früheren Schweizerhaus auf einem leicht ansteigenden Pfad, bis die Wanderer zum herrlich auf der Anhöhe gelegenen Schloss Filseck gelangten.

 

Im Schlosshof genossen die Wanderer Glühwein, Kaffee mit Kuchen und konnten dabei noch einen Blick auf den Ostereiermarkt werfen.

 

Auf dem Rückweg hatten die Wandersleute wieder einen prächtigen Rundumblick auf Faurndau, Göppingen mit den drei Kaiserbergen, und auf Jebenhausen. Weiter ging es auf der alten Sparwieser Steige abwärts bis zum Häckselplatz. Die Albvereinler marschierten ein Stück am Bach entlang und dann bergauf, entlang der B10, bis der Waldteil Reute erreicht wurde. Anschließend führte die Wegstrecke durch das Bergfeld bis zur Klinik am Eichert, mit einer nochmaligen tollen Aussicht auf Göppingen. Entlang des Eicherts spazierten die Teilnehmer zur Schlusseinkehr ins „Eichertstüble“, welches die Wanderer mit der Wanderführerin Monika Lechner nach drei Stunden Wanderzeit und einer Strecke von 13 Kilometern erreichten. Gutes schwäbisches Essen und ein nettes Beisammensein rundeten den Abend ab.

 Bericht und Fotos: Monika Lechner

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Erste Wanderung im Wanderjahr 2018

Auch in diesem Jahr hieß es am Sonntag, 21. Januar „Auf ins neue Wanderjahr“ mit den Wanderführerinnen Simone Csulits und Erika Hoffmann. 16 Erwachsene und zwei Kinder trafen sich um 10:30 Uhr an der Volksbank Jebenhausen und marschierten zuerst ein Stück durch den Ort. In der Tintenbachstraße wurde der erste Stopp eingelegt. Die Mitwanderer Renate und Helmut Schanbacher überraschten die Gruppe mit einem „Schnäpsle“. Aufgewärmt ging es umso schneller in großen Schritten Richtung Heiningen, an der Jammertalranch vorbei, durch die Kastanienallee und durch das Dorf. Der Weiterweg führte an der Voralbhalle vorbei, bis die Gruppe die Alpakaranch erreichte und den Weg Richtung Eschenbach, mit einem letzten Blick auf den Lotenberg, einschlug.

 

Die Mittagszeit nahte und ebenso das „Schützenhaus“, wo die Wanderer zur Mittagsrast einkehrten. Nach einem leckeren Essen führte die Route wieder zurück nach Eschenbach, an der evangelischen Kirche vorbei, und über den Katzenbach nach Heiningen. Von dort durch den Eichertwald zurück in die Heimat. Zum gemütlichen Abschluss gaben die Wanderführerinnen am Parkplatz beim Eichert Getränke aus. Bei netten Gesprächen konnten sich die Albvereinler über die vierstündige Wandertour mit zirka 14 Kilometern unterhalten und nochmals Revue passieren lassen.

 

Mit dem Wetter hatten die Wanderfreunde Glück, es blieb den ganzen Tag trocken. Durch die guten Sichtverhältnisse sahen die Wanderer auf den Hohenstaufen, der im Sonnenschein lag, und auf der anderen Seite hatten sie einen prächtigen Blick auf die verschneite Albkette.

 

Bericht: Monika Lechner

Fotos: Rudi Thorwarth